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individual- vs family-focused prevention

National Institutes of Health

Papers overview

Semantic Scholar uses AI to extract papers important to this topic.
2017
2017
ZusammenfassungSeit einigen Jahren erscheinen in deutschsprachigen Medien Beiträge, die einen neuen Trend in der Versorgung von… Expand
2014
2014
Screening tests for trisomy 21 have gradually become more refined and now involve complex stat- istical models that combine… Expand
2009
2009
Die Konvergenz von Mobil- und Rundfunk sowie Individual- und Massenkommunikation ermoglicht dank der Etablierung eines direkten… Expand
2007
2007
The reform of the current college English teaching changes rapidly,and the development of multimedia technology can place the… Expand
2004
2004
Zusammenfassung1.An dem dunkelaktiven, baumbewohnenden Kleinbeutler Petaurus mit sozialer und territorialer Lebensweise wird die… Expand
2003
2003
.............................................................................................................................................................................................................................................. 2 Wirtschaftliche und organisationale Entscheidungen .................................................................................................................... 2 Wahrscheinlichkeiten ................................................................................................................................................................................................... 4 Nutzenfunktionen ............................................................................................................................................................................................................. 5 Individual-, Gruppenund organisationale Entscheidungen .............................................................................................. 5 Bedeutung der Situationsanalyse ..................................................................................................................................................................... 7 Anwendungen ................................................................................................................................................................................................................... 10 Modelle der Entscheidungssituation ................................................................................................................................................................. 11 Typen von Entscheidungssituationen ........................................................................................................................................................ 11 Strategietypen .................................................................................................................................................................................................................... 12 Modelle des Entscheiders .............................................................................................................................................................................................. 15 Menschenbilder ................................................................................................................................................................................................................. 15 Konzepte der Rationalität ....................................................................................................................................................................................... 15 Individualentscheidungen ..................................................................................................................................................................................... 16 Konfliktlösungsverhalten ........................................................................................................................................................................................ 17 Gruppenentscheidungen ........................................................................................................................................................................................ 17 Organisationale Entscheidungen ................................................................................................................................................................. 20 Entscheidungs-Heuristiken – mögliche Denkfehler, Täuschungen, Fehlleistungen und Missgeschicke ...................................................................................................................................................................... 21 Wie komme ich zu guten Entscheidungen? ............................................................................................................................................. 26 Literatur ............................................................................................................................................................................................................................................ 28 Weitergehende Bücher ............................................................................................................................................................................................. 28 References .............................................................................................................................................................................................................................. 28 ∗ Das vorliegende Papier wurde – gekürzt und überarbeitet – publiziert als: Scholz, R.W., Mieg, H.A., & Weber O. (2003). Wirtschaftliche und organisationale Entscheidungen, In: Auhagen & Bierhoff. Wirtschaftsund Organisationspsychologie. Roland W. Scholz, Harald A. Mieg und Olaf Weber 2 Januar 2003 Abstract In diesem Papier werden praxisrelevante Grundlagen der Entscheidungsforschung dargestellt. Betrachtet werden individuelle Entscheidungen sowie Entscheidungen in Gruppen und Organisationen. Hierbei spielen unterschiedliche Typen von Entscheidungssituationen und Strategien zum Umgang mit diesen Situationen eine große Rolle. Nach der Erklärung verschiedener entscheidungstheoretischer Konzepte wird auf Heuristiken eingegangen, welche zu suboptimalen Entscheidungen führen können. Das Papier enthält Aussagen zur Optimierung von Entscheidungsvorbereitung sowie zur Vermeidung schlechter Entscheidungen. Wirtschaftliche und organisationale Entscheidungen Martin Schmid befindet sich in einer schwierigen Situation. Nach über zehn Jahren Arbeit im meteorologischen Rechnerlabor der Universität sitzt er nun im örtlichen Kreditinstitut Barbara Meier gegenüber. Frau Meier ist zuständig für die Kreditvergabe. Martin erklärt seine Situation. Sein Vertrag an der Universität könne nun nicht mehr verlängert werden. Lange habe er nach einer passenden Stelle gesucht, wo er sein Wissen über lokale Klimamodelle anwenden könne. Bislang ist er nicht fündig geworden. Eine Versicherung habe ihm vor einer Woche eine Stelle als Sachbearbeiter für Hagelschlagund Windschaden angeboten. Aber von seinen mathematischen Modellen wollten sie nichts wissen. Zwar sei das Gehalt nicht schlecht, aber seine Familie müsse dann auch den Wohnort wechseln. Nun aber habe er den Weg gefunden, wie er aus seinem Wissen Kapital machen könne. Er möchte ein Ingenieurbüro für Windgutachten gründen. Jede neu installierte Windkraftanlage brauche ein Windgutachten. Dies sei für die Ersteller, Investoren und Banken wichtig, um herauszufinden ob die Anlage genug Leistung erbringen kann. Traditionell mache man einfach Windmessungen. Aber besser seien mathematische Differentialgleichungsmodelle und Computersimulationen. Zwar seien diese schwieriger zu verstehen als plumpe Messungen, aber schlussendlich seien sie genauer und zuverlässiger. Für die Ersteinrichtung der Büromöbel, zwei leistungsfähige Computer, Softwarelizenzen und das Notwendigste an Mobiliar brauche er 30’000 Euro. Zwar könne er einige Monate aus dem Ersparten Leben, aber zur Sicherheit würde er um einen Kontokorrentkredit von 60 000 Euro anfragen. Nach einigen Monaten hätte er sicher die ersten Aufträge sichergestellt. Ein Windgutachten bringe zwischen 15’000 und 20'000 Euro. Barbara Meier erwidert, dass sie den gewünschten Kredit nicht ohne Weiteres geben könne. Nach den Vorgaben ihres Kreditinstituts brauche es einen Geschäftsplan. Dieser müsse neben den Erstinvestitionen Angaben über laufende Kosten, Abschreibungen, das Marktpotential, die genaue Konkurrenzsituation etc. enthalten. Wenn er dann der Bank noch einige fehlende persönlichen Informationen und hinreichend Sicherheiten etwa in Form von Immobilien zur Verfügung stelle, könnte sie das Kreditbeurteilungsverfahren mit den hinreichenden Informationen versehen und den Antrag zur Entscheidung an den Leiter der Kreditabteilung vorlegen. Wirtschaftliche und organisationale Entscheidungen ETH-UNS Working Paper 36 3 Merkmale der Entscheidungssituation In dieser kleinen, nicht vollkommen frei erfundene Geschichte, lassen sich wesentliche Merkmale einer Entscheidungssituation und Merkmale von Individualentscheidungen und Entscheidungen in Organisationen erkennen. Als Akteure oder Entscheider fungieren Martin Schmid als Existenzgründer und Barbara Meier als Kreditreferentin. Beide interagieren und entscheiden zielorientiert und aus bestimmten Gründen. Martin Schmid möchte eine Firma gründen; Barbara Meier ein (Kredit-)Geschäft tätigen. Beide haben verschiedene (Handlungs-) Alternativen zur Verfügung. Schmids Alternativen lauten: (A1) eine Firma gründen, (A2) den angebotenen Versicherungsjob annehmen oder (A3) sich arbeitslos melden bzw. etwas anders machen. Barbara Meier kann (B1) den Kreditantrag bearbeiten oder (B2) Martin Schmid schon im Erstgespräch abweisen bzw. ihn zu einer anderen Bank oder nach Hause schicken. Für beide Entscheider resultieren aus der Wahl von Alternativen bestimmte Ereignisse oder Konsequenzen. Dies können z.B. die wirtschaftlichen Erträge sein, die nach einem Jahr zur Verfügung stehen, der finanzielle Verlust oder der Ruf der Bank. Im Rahmen einer entscheidungstheoretischen Betrachtung werden diese Ereignisse Gegenstand einer individuellen (Nutzen-)Bewertung.