Zur Prüfung und Beurteilung einiger neuer Lokalanästhetika

  • Max Kochmann
  • Published 2005 in
    Naunyn-Schmiedebergs Archiv für experimentelle…

Abstract

1. Um eine Reihe von Lokalanästhetika pharmakologisch zu charakterisieren, werden die Grenzkonzentrationen bestimmt, die am motorischen und sensiblen Froschnerven sowie an der Cornea des Kaninchens gerade Anästhesie hervorrufen. 2. Ferner wird die letale Dosis am Meerschweinchen bestimmt und die Toxizität mit den anästhetischen Grenzkonzentrationen in Beziehung gesetzt. 3. Zur Vervollständigung der Untersuchungen wird die Zerstörung der Anästhetika in Berührung mit den Geweben geprüft und zu diesem Zweck die spontane Erholung des Froschherzens festgestellt, das mit der Giftlösung beschickt worden war. 4. Schließlich wird die Einwirkung der Lokalanästhetika auf die Gefäßweite des Läwen-Trendelenburgschen Präparates geprüft. 5. Auf Grund dessen dürfte das Perkain besonders als Oberflächenanästhetikum einen Fortschritt auf dem Gebiete der Lokalanästhesie bedeuten, während S. F. 147 keine besondere Vorzüge gegenüber dem Novokain zeigen dürfte. Das Präparat 1112, das zweifellos den anderen überlegen ist, kann wegen der Schwierigkeit der Herstellung vorläufig leider keine Verwendung finden. Um eine Reihe von Lokalanästhetika pharmakologisch zu charakterisieren, werden die Grenzkonzentrationen bestimmt, die am motorischen und sensiblen Froschnerven sowie an der Cornea des Kaninchens gerade Anästhesie hervorrufen. Ferner wird die letale Dosis am Meerschweinchen bestimmt und die Toxizität mit den anästhetischen Grenzkonzentrationen in Beziehung gesetzt. Zur Vervollständigung der Untersuchungen wird die Zerstörung der Anästhetika in Berührung mit den Geweben geprüft und zu diesem Zweck die spontane Erholung des Froschherzens festgestellt, das mit der Giftlösung beschickt worden war. Schließlich wird die Einwirkung der Lokalanästhetika auf die Gefäßweite des Läwen-Trendelenburgschen Präparates geprüft. Auf Grund dessen dürfte das Perkain besonders als Oberflächenanästhetikum einen Fortschritt auf dem Gebiete der Lokalanästhesie bedeuten, während S. F. 147 keine besondere Vorzüge gegenüber dem Novokain zeigen dürfte. Das Präparat 1112, das zweifellos den anderen überlegen ist, kann wegen der Schwierigkeit der Herstellung vorläufig leider keine Verwendung finden.

DOI: 10.1007/BF01930962

Cite this paper

@article{Kochmann2005ZurPU, title={Zur Pr{\"{u}fung und Beurteilung einiger neuer Lokalan{\"a}sthetika}, author={Max Kochmann}, journal={Naunyn-Schmiedebergs Archiv f{\"{u}r experimentelle Pathologie und Pharmakologie}, year={2005}, volume={151}, pages={100-105} }