Zur Oberflächenspannung starker elektrolytischer Lösungen bei höheren Konzentrationen

Abstract

Gleichung, die dadurch entsteht, ergeben sich Ausbreitungsund D~mpfungskonstanten der Wellen in der Luft und das Verh~Lltnis der transversalen und der longitudinalen Magnetfelder der Welle relativ zur Ausbreitungsrichtung an der Erdoberfliiche. Ganz generell t r i t t ftir alle Wellenformen eine D~mpfungserh6hung ein. Die D~mpfung liegt in der Gr6Benordnung der ftir E-'vVellen bestimmten2), ist abet etwa im Verh~ltnis ]/~/v grSl3er, wo fl die Elektronenkreiselfrequenz im Magnetfeld ist und v die StoBfrequenz mit den umgebenden Atomen, wobei f2>>v angenommen ist. Die sehr geringen D~Lmpfungen, wie sie H-Wellen geringer Ordnung haben, treten tiberhaupt nicht auf. Die E-Welle zwingt der H-Welle ihre gr6gere Dgmpfung auf. Das Verhi~ltnis der transversalen zu den longitudinalen Magnetfeldern der Wellen an der Erdoberfl~che wird beim Grund/eld der E-Welle, wie sie nur ein vertikaler Dipol ausstrahlt, bei Magnetfeldern in der Gr6Be des Erdfeldes eine sehr groge Zahl. Dieses Grundfeld wird durch das Magnetfeld der Erde praktisch fiberhaupt kaum beeinfluBt. Was die Ober/elder anbelangt, die sowohl yon vertikalen als auch von horizontalen Dipolen ausgestrahlt werden, so h~ingt deren Beeinflussung sehr stark yon dem Verh/iltnis der kritischen Frequenz des betreffenden Oberfeldes, co~ = g ~ c/H ; g = t , 2, 3 . . . . . H H6he der Luftschicht, zur aufgepr~igten Frequenz des Sendersco ab (co~wk). Fiir die Oberfelder mit wk<<co, also getinge g, ergibt sich Htmn,v/Hlong z. 13. ftir 10 kHz mit g = immer noch ziemlich groB. Das longitudinale Feld ist also immer noch recht klein gegen das transversale, und beide Felder sind angen~hert in Phase. Ein ursprfinglich erzeugtes Oberfeld geringer Ordnung eines vertikalen Dipoles (E-Welle) wird also framer noch relativ wenig beeinfluf3t, dagegen wandelt sich ein ursprtinglich erzeugtes solches Oberfeld eines horizontalen Dipols (H-Welle) fast vollstandig in das entsprechende Oberfeld einer E-Welle urn. Mit wachsender Ordnungszahl nimmt abet das Verh~ltnis etwa proportional zu l/g ~ ab. Ftir Oberfelder h6herer Ordnung nlmmt also das Verh~Lltnis yon Ht~v/Hlo~g rasch ab and wird komplex. Beide Felder k6nnen etwa von gleicher Gr6genordnung werden und der Phasenverschiebungswinkel bis etwa 45 ~ steigen, ffede EWelle gentigend hoher Ordnung kann bei gentigend starkem Magnetfeld also eine fast gleich grol3e mitwandernde H-Welle erzeugen und umgekehrt. Wobei allerdings zu berticksichtigen ist [siehe ~) ], dab die Oberfelder an sich um so starker ged~Lmpft sind, je mehr sich co und t0k gleichen und auch um so schw~cher ausgestrahlt werden. Wtinscht man diese magnetische Beeinflussung zu vermeiden, so ist es am gtinstigsten, mit einem vertikalen Dipol m6glichst niedriger Prequenz zu arbeiten, denn je geringer die Frequenz ist, desto weniger Oberfelder sind vorhanden. Die geringste Grenzfrequenz eines Oberfeldes ist co~ = ~ c/H. Ist co hSchstens doppelt so groB (bei H = 75 kin, / ~ 4000 Per je see), so gibt es praktisch tiberhaupt keine Oberfelder. Die Arbeit erscheint in der Zeitschrift fiir Angewandte Physik.

DOI: 10.1007/BF00617235

Cite this paper

@article{Falkenhagen2004ZurOS, title={Zur Oberfl{\"a}chenspannung starker elektrolytischer L{\"{o}sungen bei h{\"{o}heren Konzentrationen}, author={Heike Falkenhagen and Ernst Schmutzer}, journal={Naturwissenschaften}, year={2004}, volume={42}, pages={92-93} }