Zur Methodik der Antipyrinbestimmung im Serum

Abstract

Nach unseren Erfahrungen sind Anstieg und Verlauf der optischen Dichte nach Nitritzugabe sowohl von der Temperatur als auch von der Nitritkonzentration abhängig. Je höher die Temperatur und die zugegebenen Nitritmengen sind, desto schneller steigt die optische Dichte auf ihren Maximalwert an, und um so rascher fällt sie auch wieder ab. Der Einfluß der Temperatur scheint dabei der wichtigere Faktor zu sein. Neben der Zugabe einer exakten Menge von Natriumnitrit ist vor allem die Konstanthaltung der Temperatur bei der Antipyrinanalyse wichtig. Hält man beide Faktoren konstant, gibt 0,10 cm3 einer 0,2%igen Natriumnitritlösung zu und liest bei 20° C ab, so genügt die Ablesung der optischen Dichte 60 min nach Zugabe von Natriumnitrit.

DOI: 10.1007/BF01481956

Cite this paper

@article{Nieth2005ZurMD, title={Zur Methodik der Antipyrinbestimmung im Serum}, author={Hellmut Nieth and Philipp Thiele}, journal={Klinische Wochenschrift}, year={2005}, volume={36}, pages={832-833} }