Zur Karyologie der Hydrachnellen (Acarina)

Abstract

1. Die HydrachnellenEylais setosa (2n=4) und Hydrodroma despiciens (2n=6) haben im männlichen Geschlecht eine achiasmatische Meiose. Die Oogenese vonEylais setosa scheint chiasmatisch zu verlaufen. 2. Bei beiden Arten ist aus dem Chromosomenverhalten während der mitotischen Anaphasen auf einen holokinetischen Bau der Chromosomen zu schließen. Während der Anaphase I verhalten sich die Chromosomen vonEylais setosa so, als seien sie telokinetisch. 3. BeiEylais setosa zeigen röntgeninduzierte Chromosomenfragmente eine ungestörte Teilungsfähigkeit, was als Beweis für holokinetische Chromosomen zu gelten hat. Die HydrachnellenEylais setosa (2n=4) und Hydrodroma despiciens (2n=6) haben im männlichen Geschlecht eine achiasmatische Meiose. Die Oogenese vonEylais setosa scheint chiasmatisch zu verlaufen. Bei beiden Arten ist aus dem Chromosomenverhalten während der mitotischen Anaphasen auf einen holokinetischen Bau der Chromosomen zu schließen. Während der Anaphase I verhalten sich die Chromosomen vonEylais setosa so, als seien sie telokinetisch. BeiEylais setosa zeigen röntgeninduzierte Chromosomenfragmente eine ungestörte Teilungsfähigkeit, was als Beweis für holokinetische Chromosomen zu gelten hat.

DOI: 10.1007/BF01259530

Cite this paper

@article{Keyl2005ZurKD, title={Zur Karyologie der Hydrachnellen (Acarina)}, author={H. -G. Keyl}, journal={Chromosoma}, year={2005}, volume={8}, pages={719-729} }