Zur Frage über die Beziehungen der Bienenmottenraupen raupen zu den Tuberkelbazillen.

  • S. Metalnikoff
  • Published 2005 in Zeitschrift für Hygiene und Infektionskrankheiten

Abstract

Kfirzlich erschien ein Aufsatz yon Hrn. V. N. Kons t an t inowi t s ch , 1 in welohem meine Arbeit fiber die Immunit~t der Raupen yon Gal le r ia me lone l l a in bezug auf Infektion dutch Tuberkelbazillen einer I~ritik unterworfen wird. Ebenso wie dies auch yon mir gemacht wurde, hat dieser eine Autor Emulsion yon Tuberkelbazillen in die LeibeshShle der Raupe eingeffihrt und darauf sowohl Strichprhparate des Blutes wie auch Schnitte dutch die Raupen untersucht; dabei hat er keine Bilder zugrunde gegangener Tuberkelbazillen und dereu Verwandlung in braunes Pigment bemerken kSnnen, wie diese yon mir besehrieben worden sind. Um eiu Urteil dartiber zu ermSglichen, inwieweit die Argumente des Hrn. Dr. K o n s t a n t i n o w i t s c h fiberzeugend sind, ffihre ich bier seine eigenen Worte an: ,,Das Bild des Unterganges der Tuberkelbazillen innerhalb der Zellen und ihre Umwandlung in Pigment konnte ich nicht beobachten. Die vorkommenden Anh~ufungen yon Leukozyten (die zuweilen ganz dicht aneinander gedr~ngt lagen), besonders in der Umgebung yon Bakterienh~ufchen, veranlaBten wahrscheinlich ~ ie ta ln ikof f dazu, dieselben fiir besondere, vielkernige Plasmodien zu halten."

DOI: 10.1007/BF02216171

Cite this paper

@article{Metalnikoff2005ZurF, title={Zur Frage {\"{u}ber die Beziehungen der Bienenmottenraupen raupen zu den Tuberkelbazillen.}, author={S. Metalnikoff}, journal={Zeitschrift f{\"{u}r Hygiene und Infektionskrankheiten}, year={2005}, volume={64}, pages={428-434} }