Zur Behandlung der Hirnabscesse

  • Peter Röttgen
  • Published 2005 in Langenbecks Archiv für klinische Chirurgie

Abstract

lingt es meist nicht, das Medikament in geniigender Menge direkt an die ]~andscheibe dutch den kalten Absceft und die Fistelggnge hindurch heranzubringen. Auf dem Diffusionsweg wird das )/fedikament den Prozeft allerdings erreichen. Trotzdem mOchten wir raten, in solchen Fgllen, um eine wirkliche lokale Behandlung mit ihren groften Vorteilen zu ermOglichen, die Fistelg/~nge dort, woes ang/ingig ist und mOglichst nahe am Prozeft zu erOffnen und mit dem Medikament zu fiillen. }tierzu kommt noch, daft um eine gute Verteilung zu erzielcn, bei langen Fistelg~ngen ein hOherer Druck bei der lnjektion aufgewendet werden mug, als bei kurzen Fistelgs ~r miiftte sich also kurze Fistelg/tnge operativ schaffen, also/~hnlich wie bei der Kavernensaugdrainage auch bei der Knochentuberkulose vorgehen, deren ]~ehandlung damit chirurgischer werden wfirde.

DOI: 10.1007/BF01760504

Cite this paper

@article{Rttgen2005ZurBD, title={Zur Behandlung der Hirnabscesse}, author={Peter R{\"{o}ttgen}, journal={Langenbecks Archiv f{\"{u}r klinische Chirurgie}, year={2005}, volume={264}, pages={433-439} }