Zur Analyse der VitalfÄrbung, mit Beobachtungen über das Verhalten von Tumoren

  • Fritz Wankell
  • Published 2005 in
    Pflüger's Archiv für die gesamte Physiologie des…

Abstract

1. Carcinom und Sarkom von MÄusen, denen SÄurefuchsin, Lichtgrün und Ähnliche sich leicht entfÄrbende Triphenylmethanfarbstoffe injiziert werden, fÄrben sich bei Benetzung mit EssigsÄure unter Regeneration des Farbstoffs stÄrker als alle Organe. 2. Die reichliche Bildung der farblosen Produkte im Körper hÄngt mit der schwach alkalischen Reaktion der SÄfte zusammen und nicht mit „elektropen“ Einflüssen nachKarczag. 3. Membranen, die durch Einlagerung von Eiwei\ oder Eiwei\ + Lecithin in Kollodiumhülsen hergestellt sind, lassen die farblosen Derivate der Farbstoffe leichter passieren als diese selbst. 4. Opalinen nehmen die farblosen Derivate leichter auf als die Farbstoffe. Carcinom und Sarkom von MÄusen, denen SÄurefuchsin, Lichtgrün und Ähnliche sich leicht entfÄrbende Triphenylmethanfarbstoffe injiziert werden, fÄrben sich bei Benetzung mit EssigsÄure unter Regeneration des Farbstoffs stÄrker als alle Organe. Die reichliche Bildung der farblosen Produkte im Körper hÄngt mit der schwach alkalischen Reaktion der SÄfte zusammen und nicht mit „elektropen“ Einflüssen nachKarczag. Membranen, die durch Einlagerung von Eiwei\ oder Eiwei\ + Lecithin in Kollodiumhülsen hergestellt sind, lassen die farblosen Derivate der Farbstoffe leichter passieren als diese selbst. Opalinen nehmen die farblosen Derivate leichter auf als die Farbstoffe.

DOI: 10.1007/BF01740338

Cite this paper

@article{Wankell2005ZurAD, title={Zur Analyse der Vitalf{\"Arbung, mit Beobachtungen {\"{u}ber das Verhalten von Tumoren}, author={Fritz Wankell}, journal={Pfl{\"{u}ger's Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2005}, volume={207}, pages={104-109} }