Wohin entwickelt sich das Durchgangsarztverfahren?

Abstract

Die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung des Durchgangsarzt (D-Arzt)-Verfahrens kann sich aus der Sicht des Unfallversicherungsträgers aus seinen veränderten Aufgaben oder Aufgabenschwerpunkten, einer Weiterentwicklung der Reha-Management-Prozesse sowie als Konsequenz aus fachlichen oder gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben. Der Beitrag beleuchtet zunächst die Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes auf die D‑Arzt-Tätigkeit. Im Anschluss werden die sich aus dem Reha-Management der Unfallversicherungsträger ergebenden Anforderungen dargestellt. Fortschreitende Spezialisierung und interdisziplinäre Arbeitsteilung, die aus der fachlichen Komplexität erwachsenden Fortbildungsnotwendigkeiten, der Trend zur Digitalisierung sowie die Herausforderungen der Qualitätssicherung werden als weitere Auslöser für notwendige Weiterentwicklungen angesprochen. The necessity for the further development of the D-Arzt procedure can emerge from the viewpoint of social accident insurance institutions from its changed tasks or task focusses, a further development of the rehabilitation management processes and as a consequence of professional or social developments. The article first looks at the effects of the Federal Participation Act on the D‑Arzt procedure. Subsequently, the requirements resulting from the rehabilitation management of the social accident insurance institutions are presented. Increasing specialization and interdisciplinary division of labor, the need for further training, the trend towards digitalization as well as the challenges of quality assurance are addressed as further triggers for necessary further developments.

DOI: 10.1007/s10039-017-0274-6

Cite this paper

@article{Froese2017WohinES, title={Wohin entwickelt sich das Durchgangsarztverfahren?}, author={Eckehard Froese}, journal={Trauma und Berufskrankheit}, year={2017}, pages={1-6} }