Versuche über die physiologischen Wirkungen des Tetanusgiftes im Organismus

  • F. Gumprecht
  • Published 2005 in
    Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen…

Abstract

Die grosse Empfiinglichkeit der warmblUtigen Thiere flir das Tetanus-Gift hat es ermi~glieht, den in frUheren Jahrzehnten enggezogenen Kreis der klinischen Tetanus-Beohachtuugen dureh experimentelle Studien am Thierk(irper wesentlieh zu erweltern. Wenn man die b i s h e r t e t a n i s i r t e n T h i e r e je nach der Empt~ngliehkeit fiir das Gift in eine Reihe bringt, so stehen obenau Meersehweinchen, dicht daran M~tuse, Ratten, etwas ferner Ziegen und Kaninehen. Auch der Menseh seheint iiusserst empfi~nglieh za sein. Der einzige bisher beobachtete Fall yon Laboratoriumstetanus betrai, wenn wir yon der zweifelhaften Erkraukung B u s e b k e's 1) absehen, einen franz~sisehen Arzt, N i e o l as 2). Dieser staeh sieh mit der Cantlle, mit der er eben eine Tetanuseultur verimpft hatte, in den Finger, bekam naeh 4 Tagen Tetanus der Hand, dann des ganzen K~rpers, besserte sieh naeh 21 Tagen und genas. Dann kommen etwa Pferd, Hand, Katze, Esel, Maulthier, Ochse, Kuh, Hummel, hffe, (S e h n e 11 e t B o s s a n o ~), Igel (eigene Beobaehtung), Sehwein. Am Schlusse der Reihe kommen einige sehwer empfi~ngliche Thiere: Taube ( T i z z o n i und C a t t a n i ) , Krahe (Babes und P u s c a r i n ) , Huhn ( C o u r m o n t und Doyon) , Papagei und einige

DOI: 10.1007/BF01662363

Cite this paper

@article{Gumprecht2005VersucheD, title={Versuche {\"{u}ber die physiologischen Wirkungen des Tetanusgiftes im Organismus}, author={F. Gumprecht}, journal={Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2005}, volume={59}, pages={105-152} }