Verbreitung des Kropfes und Cretinismus im Kaukasus

  • N. v. Seidlitz
  • Published 2005 in
    Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie…

Abstract

Am 5.//17. Marz 1858 berichtete Kar l E r n s t yon B a e r iu der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg') , in Veranlassung einer Anfrage des dutch seine Versuche, den Cretinismus im Institut zu Abondbcrg (Canton Bern) zu heilen, bekannten Dr. G u g g e n b i i h l , tiber das dazumal bekannte Vorkommen jenes Leidens im Russisehen Reiehe. Veto Kaukasus wusste unser bedeutender Anthropologe damals in dieser Beziehung nichts zu sagen und seheinen auch die bezfigliehen officiellcn Anfragen yon keincm Erfolge gewesen zu sein. Und doch hatte vet schon anderthalbhundert Jahren der griechische Geograph, Zarewitseh W a h u s eh t, beil~iufig der Existenz des Kropfes im Kaukasus Erwahnung gethan. Umstandliehere Berichte tiber dieses Leiden begannen in den 50ger Jahren des laufenden Jabrhunderts aufzutsuchen. Der selige General Bar tbo lom~i i , der seine Excursion nach Sswanethien im Sommer 1853 ausffihrte, wies auf das Vorhandensein des Kropfes in jener Gegend bin ') . Bald darauf theiltcn Notizen fiber die Existenz des Kropfes, wie in

DOI: 10.1007/BF01942602

Cite this paper

@article{Seidlitz2005VerbreitungDK, title={Verbreitung des Kropfes und Cretinismus im Kaukasus}, author={N. v. Seidlitz}, journal={Archiv f{\"{u}r pathologische Anatomie und Physiologie und f{\"{u}r klinische Medicin}, year={2005}, volume={86}, pages={168-176} }