Unsere Erfahrangen mit dem Urethrocystogramm in der Harninkontinenz bei der Frau

Abstract

gepr~igt auftrat. Abweichend von den Ergebnissen anderer Autoren ist der relativ groBe Winkelmittelwert bet kontinenten Patientinnen. Die Ergebnisse sind in der Tab. I. zusammengestellt. Die Ausmessung des H6henabstandes des Os internum vom unteren Symphysenrand ergab keine deutbare Beziehung zwischen dem in cm gemessenen absoluten AusmaB des Tiefstandes bzw. des in cm gemessenen Tiefertretens bei Belastung unter den unteren Symphysenrand. FaBt man die Einzelergebnisse abet in die Ffille zusammen, wo das Os internum oberhalb, in gleicher H6he oder tiefer stand bzw. bet Belastung tiefer trat als der nntere Symphysenrand, so findet sich eine deutliche Umkehr der prozentualen Verteilung bet den kontinenten und streBinkontinenten Patientinnen bet Belastung (Tab. 2). Aus der Abbildung geht hervor, dab etwa 70~ der Frauen mit ether Harninkontinenz ein belastungsabh~ngiges Tiefertreten der inneren Harnr6hrenmfindung zeigten. Eine zusammenfassende Beurteilung der Ergebnisse fiihrt zu dem SchluB, dab bet der Auswertung des Urethrocystogramms im hinteren vesieo-urethralen Winkel und dem Tiefertreten des Os internum bet Belastung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. In allen anderen ausgewerteten Parametern liel]en sich keine deutbaren Ergebnisse linden. Nach Ansicht der Autoren geh6rt die Urethrocystographie zu den wesentlichen diagnostischen MaBnahmen bet der Stre•inkontinenz der Frau und sollten hinsichtlich der zu ergreifenden operativen Therapieform Berficksichtigung finden.

DOI: 10.1007/BF00669052

Cite this paper

@article{Muoz2004UnsereEM, title={Unsere Erfahrangen mit dem Urethrocystogramm in der Harninkontinenz bei der Frau}, author={Herren M. Mu{\~n}oz and J. L. Granjel}, journal={Archiv f{\"{u}r Gyn{\"a}kologie}, year={2004}, volume={219}, pages={224-225} }