Ueber die Desinfection der Typhus- und Choleraausleerungen mit Kalk

Abstract

O ] " ist g.elchgfiltig. Dass sehorl ein geringer Zusatz vo~ Aetzkalk di~ Typhusund Cholerabaoillen in Bouillonoulturen tSdtet, ist yon L i b o r i u s ~ und Ki tasa to '~ bewiesen. Nach L i b o r i u s reicht ein Kalkgehalt yon 0.0074 Proeent ads: um Typhusbacillen in Bouillon zu tSdten. K i t a s a t o fand fiir diese Wirkung einen etwa 13 real so starken Kalkgehalt erforderlich, nSmlich 0.0923 his 0.0966 Procent. Ersterer hatte freilich seine Bouilloncultur 15fach mit destillirtem und steriIisirtem Wasser verdiinnt und dann Kalkwasser zugesetzt, w~hrend K i t a s a t o Kalkwasser hinzugef/igt hatte, ohne die Bouillonoultur zu verdiinnen. In der starken Verdiinnung wurden die Bacillen, wie aueh ein yon den beiden genannten Forschern gemeinschaftlieh unternommener Versuoh ergab, durch den yon L i b o r i u s angegebenen Kalkgehalt getSdtet, in der concentrirten Bouillon dagegen nicht. Nach K i t a s a t o ist dies Verhalten offenbar auf den st~rkeren Phosphatgehalt der

DOI: 10.1007/BF02188148

Cite this paper

@article{Pfuhl2005UeberDD, title={Ueber die Desinfection der Typhus- und Choleraausleerungen mit Kalk}, author={Dr. E. Pfuhl}, journal={Zeitschrift f{\"{u}r Hygiene}, year={2005}, volume={6}, pages={97-104} }