Ueber die Beeinflussung des Vaguscentrums durch das Coffeïn

Abstract

Wag n e r :) beschrieb zuerst Pulsverlangsamungen an :nit kleinen Dosen yon Coffein behandelten Kaninchen, die als durch centrale Yagusreizung bedingt gedeutet werden konnten. Wenn er einem auf dem Cz er m ak'schen Halter fixirten Kaninchen, an dem der Puls und die Respiration gez~hlt wurden, 0,02 Coffein subcutan injicirte, so sank die Pulsfrequenz yon 118 auf 94 Schl~tge in einer halbert Minute (yon 39 auf 31 in 10 Secunden), in einem anderen Falle yon 138 auf 112 in einer halben Minute (yon 46 auf 37 Schl~ge in 10 Secunden). Der genannte Autor gibt an, dass er sich dutch Controlversuche wohl davon iiberzeugt hatte, dass diese Wirkung entschieden auf die Coffe~ninjeetion und nicht auf die l~tngere Dauer der Aufspannung zurrlckzufiihren sei. Nach Durchschneidung beider Vagi trat sofort eine Steigerung der Pulsfrequenz ein; es konnte sich also um eine directe Beeinflussung des Hemmungsapparates nicht handeln. Bei weiterer Verfolgung der Frage kam W a g n e r zum Schlusse, dass das Phiinomen ein inconstantes sei, dass das Coffe]n in kleineren Dosen yon etwa 0,04 pro Kilo eine nur geringe Wirkung auf die Pulsfrequenz, jedenfalls eher eine dieselbe herabsetzende als vermehrende hat, und dass letztere dann mOglicher Weise auf eine centrale Vaguswirkung zurt~ckgefahrt werden kSnne. Bock~) , der sich mit der Wirkung des Coffelns und Theobromins auf das isolirte Kaninehenherz besehLtftigte, fand, dass das

DOI: 10.1007/BF01680108

Cite this paper

@article{Swirski2005UeberDB, title={Ueber die Beeinflussung des Vaguscentrums durch das Coffe{\"{i}n}, author={Dr. med. G. Swirski}, journal={Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2005}, volume={104}, pages={260-292} }