Ueber die Anwendung des Mikrophons zur elektrischen Reizung von Nerven

Abstract

Hat die Frage der minimalen, zur Tetanisierung eines Muskels n(ithigen Reizzahl schon lange ihre L(isung gefunden, so hat sich bis jetzt jeder Versuch, die maximale Reizzahl (bei beliebiger Stitrke des Reizes) zu bestimmen, nach irgend welcher Seite als fehlerhaft erwiesen. Ueberblicken wir kurz die bisher angegebenen Methoden zur Tetanisierung eines Muskels, so lassen sich diese|ben im Wesentlichen in zwei grosse Gruppen trennen: ni~m. lich diejenigen, welche auf dem Princip der e l e k t r i s c h e n Induktion beruhen, und jene, bei denen Mag ne t induktionsstr(ime zu Grunde liegen. Aus der ersten Reihe zeigt sich fUr genannten Zweck der gew(ihnliche Induktionsapparat nicht verwendbar wegen der Unf'ahigkeit, mehr als 100--200 StrSme in der Secunde zu liefern; seine Modifikation mit Quecksilberunterbrechung 1) leidet nicht so sehr an diesem Fehler als an der Ungenauigkeit, die dutch Oscillationen der Quecksilberkuppe hervorgerufen wird. Auch die weiteren hierher geh(irigen Apparate, die verschiedenen Unterbrechungsr~der, unterliegen wohl zu beachtenden M~ngeln im Contakt: sowohi der Apparat yon G r t l n h a g e n 2) als der yon Enge l mann a) werden yon dergleichen Fehlern nicht frei sein. Sicherlich erh~lt man bei schneller Rotation wohl kaum vollkommen gleiche und gleich absti~ndige ReizstrSme 4).

DOI: 10.1007/BF01789788

Cite this paper

@article{Kraft2005UeberDA, title={Ueber die Anwendung des Mikrophons zur elektrischen Reizung von Nerven}, author={stud. med. Heinrich Kraft}, journal={Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2005}, volume={44}, pages={352-360} }