The effect of ultracentrifuging upon chick embryonic cells with special reference to the resting nucleus and the mitotic spindle

  • Chloroplasten des Mooses, Catharinaea undulata
  • Published 2005 in Protoplasma

Abstract

selbst Schimper , der Begrfinder der Granatheorie, ein homogenes Aussehen angibt. Gei t le r beriehtet zunachst fiber gelappte Chloroplasten des Mooses Catharinaea undulata, die sich dadureh auszeichnen, dab d i e Granaseheiben nut in der Mitre parallel zur Oberflaehe orientiert sind, an den :R/s aueh in vSllig gesunden Zellen, aber radial ausgerichtet und demnach in Profilstellung als Striche sichtbar: Hierauf wird deutlieher Granabau ffir die Chloroplasten von Chara sp. beschrieben. Auch bier sind die Grana scheibenf6rmig. Schwieriger ist der Naehweis der Grana in den Chromatophoren yon Closterium. Die Streifung der Chromatophorenleisten grol~zelliger Arten wurde bisher ffir pathologiseh gehalten. ,,Tatsaehlich wird die Streifung in Zellen, die durch Druck oder sehwache Erwarmung leicht gesehadigt wurden, viel auffallender. Die Streifung lai~t sich jedoeh aueh in lebensfrisehen Te~len beobaehten; siehere Kennzeichen der Vitalit/~t bilden die eh~rakteristisehe PlasmastrSmung und das Aussehen des Kerns und der Plasmabrficke." Weshalb die Granastruktur bei Schadigung deutlieher wird, wurde bisher nie eingehender er6rtert. Ohne den ,,vitalen" Charakter dieser Streifung, ja fiberhaupt der Granastruktur bestreiten zu wollen, sei doeh betont, dab es keineswegs generell mSglich ist, aus dem normalen Aussehen eines Zellorgane!ls auf die normale Vitalitat eines anderen zu schlieBen; es sei nur an die Feststellung yon Nadson (Protoplasma 20) erinnert, dab das Chondriom der am meisten strahlenempfindliehe Tell des Protoplasten ist, Sch/s im Kern und Cytoplasma sich erst sparer zeigen. ProtoplasmastrSmung kann oft geradezu als Symptom einer pathologisehen Alteration angesehen werden. Nach Gei t le r lassen sich die Streifen in den Chromatophoren, leisten von Closterium Leibleinii unter gfinstigen optischen Verhaltnissen, besonders im monoehromatisehen grfinen Lieht, in kurze Striche auflSsen. Diese Striche sind nach Gei t le r die Kantenansichten von Seheiben und so haben auch die Closterien seheibenfSrmige Grana; diese liegen allerdings mit 0,3--0,4~t sehon hart an der Grenze mikroskopiseher Sichtbarkeit. Es liegt daher nahe, bei Chromatophoren yon Algen (z. B. Vaucheria), wo sieh der Granabau nieht naehweisen lieB, submikroskopisehe Kleinheit der Grana anzunehmen, Beachtenswert ist ferner, dab im Chromatoplasma der~Blaualgen, das zwar morphologiseh mit einer Plastide nieht vergleichbar ist, wohl a,ber funktionett, Grana vorkommen, d. h. starker lichtbrechende und starker als die Umgebung gefarbte Gebilde, die allerdings nicht scheibenfSrmig, sondern kugelig sind. Der generelle Granabau der Chromatophoren, der nunmehr auch ffir Algen erwiesen ist, sprieht ffir eine wichtige physlologisehe Bedeutung. Weber (Graz).

DOI: 10.1007/BF01624970

Cite this paper

@article{Mooses2005TheEO, title={The effect of ultracentrifuging upon chick embryonic cells with special reference to the resting nucleus and the mitotic spindle}, author={Chloroplasten des Mooses and Catharinaea undulata}, journal={Protoplasma}, year={2005}, volume={28}, pages={150-151} }