The Declaimer's One-man Show. Playing with Roles and Rules in the Pseudo-Quintilian Declamationes maiores

@article{Hmke2009TheDO,
  title={The Declaimer's One-man Show. Playing with Roles and Rules in the Pseudo-Quintilian Declamationes maiores},
  author={Nicola H{\"o}mke},
  journal={Rhetorica},
  year={2009},
  volume={27},
  pages={240-255}
}
Der rhetorische Fundus eines roomischen Schaudeklamators ist, verglichen mit dem eines Gerichtsredners oder Schuldeklamators, um ein effektvolles Instrument reicher: In bewusster Abkehr von der „„lehrbuchgemaassen”” Affektenlehre kann er das Publikum gerade dadurch gewinnen, dass er die Figuren, die er (narrativ und ethopoietisch) in seiner Rede vorstellt, rollenuntypisch „„agieren”” laasst. Das zeigt sich beispielhaft in den pseudo-quintilianischen Declamationes maiores 10, 12, 14 und 15. Das… Expand