Technische Verbesserungen der Kieferhöhlen-Endoskopie

Abstract

renzieren zu k5nnen. Dies ist heute dureh die Iqasen-Endoskopie in den meisten F~llen m5glich. Zur Demonstration zeige ieh Ihnen" Ein sich knollig in den unteren lqasengang vorwSlbendes Careinom; die Mfindung eines Ductus nasalacrimalis, der yon vasomotorisch ver~nderter Schleimhau~ eingeengt wird; einen fiberlappenden Prozessus uncinatus; vordere Siebbeinostien -yon denen das hinterste in der Tiefe durch hSckriges Carcinomgewebe stenosiert ist; einen Schleimhautprolaps aus einem Keilbeinostium, ein durch eine ehronisehe Entzfindung schlitzfSrmig eingeengtes und dureh eine Narbenbrficke zweigeteiltes Ostium sphenoidale und schlieBlieh das typische Bild einer Keilbeinmucocele mit zitzenfSrmiger VorwSlbung in der Gegend des ehemaligen Ostiums. Bei den konisehen Trachealstenosen, wie sie typiseh nach lang dauernder Intubation auftreten, habe ich durch folgendes Vorgehen praktisch normale Verh~ltnisse wiederherstellen kSnnen: Mediane Spaltung der Trachealspangen und der Pars membranacea fiber die ganze Stenose, Mobilisierung und evtl. keilfSrmige Excision aus der Struma, und Tracheopexie durch Lateralverlagerung und Fixierung der Strnma am Musculus sternocleidomastoidens. Bis nach der Epithelisierung des Schleimhautdefektes in der Pars membranacea -das ist 4--6 Wochen -wird als Stfitze in der Trachea ein aus Impregum gefertigter Bolzen getragen; danach wird die Trachea 1--2 Wochen auf Verengerungstendenzen fiberwacht und dann das Tracheostoma durch eine Doppellappenplastik verschlossen.

DOI: 10.1007/BF02456877

Cite this paper

@article{Hellmich2006TechnischeVD, title={Technische Verbesserungen der Kieferh{\"{o}hlen-Endoskopie}, author={Silke Hellmich and C. Herberhold}, journal={Archiv f{\"{u}r klinische und experimentelle Ohren-, Nasen- und Kehlkopfheilkunde}, year={2006}, volume={199}, pages={678-683} }