Studien über die Elektrolytkonzentration in Böden

Abstract

I m vorhergehenden Abschnitte dieser Studien babe ich ausgeffihr~, dal] ffir Hochgebirgsb6den ~uBer der GrSl~enordnung der Elektrolytkonzentration in besonderem Mai3e die Amplitude der Schwankungen dieser Bodensaftkonzentrationen an verschiedenen Standorten charakteristisch erscheint. In BSden fiber krist~llinen Gesteinen sind diese Oszill~tionen gering gegeniiber den Schwankungen in Karbonatb6den. Es wird nun im V. Absehnitte dieser Studien gezeigt werden, dal~ solehe Schwankungen in der Konzentrat ion der BodenlSsungen auch an Standorten des Flachlandes, der Halophyten, Steppen und AuenbSden feststellbar sind und eine yon anderen Standortsf~ktoren abh~ngige, charakteristisehe GrSi~e darstellen. Es sind in der Zwischenzeit zwischen der Abfassung des vorigen Abschnittes dieser Studien und der Niederschrift des jetzigen eine Reihe yon Publikationen erschienen, die die edaphisehe Forschung in diese Riehtung hinweisen. So ~ui~ert sieh BENECK/E e fiber das Vorkommen yon Agriopyrum ]unceum nur in Kfistenn~he, ,,daft Widerstandsf~Lhigkeit gegen eine best immte Salzkonzentration sich nicht zu deeken braucht mit Resistenz gegen schnellen Wechsel im Salzgehalte des Substrates". STOCKER sagt Yon den Steppenpflanzen ~, dal~ ,,gerade der j~he Wechsel der Existenzbedingungen der Saugwurzein, diese ungeheure Sprunghaftigkeit, ~uf den ganzen Wasserhaushalt und damit auf die ganze Vitalit~t der Steppenpflanzen den tiefgehendsten Einflu{3 hat." Die Ergebnisse der Keimungsversuehe

DOI: 10.1007/BF01320086

Cite this paper

@article{Furlani2005StudienD, title={Studien {\"{u}ber die Elektrolytkonzentration in B{\"{o}den}, author={Johannes Furlani}, journal={{\"{O}sterreichische botanische Zeitschrift}, year={2005}, volume={79}, pages={193-230} }