Stellungnahme zur Arbeit von P. Altmeyer, D. Seifarth, M. Bacharach-Buhles: “Hochdosierte intravenöse Immunglobulin (IVIG)-Therapie bei therapieresistenter ANCA-negativer, nekrotisierender Vaskulitis”Hautarzt (1999) 50:853–858

Abstract

524 Mit großem Interesse lasen wir den oben genannten Beitrag von Altmeyer et al. [1]. Es wird über 7 Patienten berichtet, die mit hoch dosierten systemischen Immunglobulinen wegen therapieresistenter ANCA-negativer, nekrotisierender Vaskulitis behandelt wurden. Drei detailliert dargestellten Kasuistiken zufolge waren jeweils vorausgegangene Behandlungen mit Immunsuppressiva (Prednisolon und Azathioprin), Steroidstößen,Rheologika,Schmerzmitteln u. a. ohne nennenswerte Effekte geblieben. Erst die zusätzliche Einleitung einer IVIG-Therapie führte zu rascher Befundbesserung. Vor allem kam es in sämtlichen Fällen zu einem sofortigen Sistieren der ausgeprägten Schmerzsymptomatik. Im weiteren Verlauf war schließlich ein Absetzen der immunsuppressiven Therapie möglich. Wir möchten diesen Bericht zum Anlass nehmen, anhand einer eigenen Beobachtung die Wertigkeit der hoch dosierten IVIG-Gabe in der Behandlung therapieresistenter Vaskulitiden erneut zu diskutieren. Kasuistik

DOI: 10.1007/s001050051168

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@article{Krmer2000StellungnahmeZA, title={Stellungnahme zur Arbeit von P. Altmeyer, D. Seifarth, M. Bacharach-Buhles: “Hochdosierte intraven{\"{o}se Immunglobulin (IVIG)-Therapie bei therapieresistenter ANCA-negativer, nekrotisierender Vaskulitis”Hautarzt (1999) 50:853–858}, author={K. Kr{\"a}mer and B A Balda}, journal={Der Hautarzt}, year={2000}, volume={51}, pages={524-526} }