Stellungnahme zur Arbeit von M. Jünger, A. Steins, B. Schlagenhauff und G. Rassner: “Mikrozirkulation des kutanen Melanoms”Der Hautarzt (1999) 50:848–852

Abstract

Ich habe mit dem oben genannten Beitrag ein Problem. In der abschließenden Besprechung wird festgestellt: „Rein theoretisch würde also mit der operativen Entfernung ein erhöhtes Metastasierungsrisiko auftreten.“ Und: „Der Verlauf persönlich erlebter Kasuistiken stützt diese Theorie. So beobachteten wir mehrere Patienten, bei denen über Jahrzehnte ein Melanom bestanden hatte. Nur wenige Monate nach der Exzision des Primärtumors traten dann rasch multiple Metastasen auf.“ Woher und wie kann man den jahrzehntelangen Bestand von Melanomen wirklich exakt belegen, oder ist dies nur die Wiederholung eines seit ewigen Zeiten vorgetragenen Paradigmas, nicht an einer melanozytären Läsion zu operieren, es würde sonst eine Transformation ins „Böse“ erfolgen? Wir alle kennen diese Urangst unserer Patienten. Jetzt hat der Artikel Eingang in die Laienpresse (FAZ, Nr. 9, 12.1.2000, S. N1) gefunden. Und dort wurde wieder vom jahrelang bestehenBerichte und Briefe Hautarzt 2000 · 51:527 © Springer-Verlag 2000

DOI: 10.1007/s001050051169

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@article{Lmmer2000StellungnahmeZA, title={Stellungnahme zur Arbeit von M. J{\"{u}nger, A. Steins, B. Schlagenhauff und G. Rassner: “Mikrozirkulation des kutanen Melanoms”Der Hautarzt (1999) 50:848–852}, author={D. L{\"a}mmer}, journal={Der Hautarzt}, year={2000}, volume={51}, pages={527-527} }