Reiz und Reizbarkeit. Ihre Bedeutung für die praktische Medizin

  • Thörner
  • Published 2005 in Naturwissenschaften

Abstract

~ber das Lichtunterscheidungsverm~igen des Hundes. (Calvin P. Stone, Jeurn. .of . c, omp. ,psychoh Bd. 1, Nr. 5, S. 413--431 ; 1921.) Um ,c~ie Unter,schie&sempfindlichk;eit tier Hu~de iiir Helligkeiten fes~z, ustellen, wurde iolgende Anordnung ~etroffen: Der /tun.d komm~ in ein.e Ar~ Gehsehu,le, ,einen vi.erecki~en, yon gesch.w~rzten Bret%ern ,umgeben~en l%a, um, in ,~elchem durch eine Quer,wand ein ~o r r aum veto eigentl ichen Ver~uehsraum abgegrenzt ~ t . Wenn der 5tund, .d.er sieh zun~ehst im V o r r ~ m befinde~, dareh 4ie ~n der Querwa~d angebra.ch~ T~ir den Vereuch~r.aum betr i t t , erbl ickt er an 4 e r gesent~berliegen.den Wan.0:2 nebene ina~der *befin,dlidhe G.las%ns~er, die vo.n tier !%iickseite her m4t Lieht yon bes~mmter Iatens~*~.t beleuch,tet ~ind. Er ~hat die Aufga.be, sieh nach ¢[er Seite des d~,~kleren Fensters ~u wenden ~nd dann den W ~ d e n ent lang d,ure, h einen be~sonderen, abgegrenz%en G-man zum ¥orratLm zur,tickzukehren. Die Dressur ~ttf diese Au,~g~be war,de ~zun~ehst bei s t a rkem t~elligkeit~:untersekied tier ,be/den Fen~ter) 4adureh erreieht, dab <~er Hun d jedesmal, w e n n e r sieh zt~m helleren (also zum falschen) Fenster wandte, einea leiehten elektrisehen ~cMag erhielt, tier ,ihm veto Boron d,as, Raames ~ a~s el,nero Rest y o n I&up~.erdr~hten bes~ehend: er te i ] t wt~rde. Die Dr e ~ n r wurde Ms genffgend eraehteb, wenn der H, un~ 30ram naeheinander di.e Aufgwbe ohne Fehler 15ste. ]3~i den Ve~suchen wt~rde ein F e n s ~ r n i t einem ~t~ndard' l ieht (Hellig]~eit 1 HK.), .des an.d]ere mi t einem helleren Licht yon ~ari~bler In tens i t~ t beleuch±et. Zu~oh~t ~mrde auoh hier ,&ie :Hel}~gkMtsdi~terenz ziemt~ch groB ~ew~hlt ~nd ,d~nn allm~h'l,ich i n n e r mehr vermindert , his ,der Hund ~, %rotz guter Dr essur, die U, nterseh,eidung n ieht mehr traf. Die Ver~uche wurden a.n zwei' j.t~ngen Foxt~erriern, ein.em m~nnlich.en und einem weiblichen, und zum Yergl,eieh an d~rei ~vlenschen ~u~geifihrt. ])as Ergot,his war: Bei ein,er ~el l igkei t (~es S~a~d~r41ichtes vcca I HtG vm,d~ eisner etwas, gr58eren }fel~igk.ei~ des wr i ab l en Vergleichsl,ichtes war tier ~er ings ie He];ligkeits~n~e'rsehied, bei. d e n M~e Serie yon 30 fehlerlosen UntersckeMungen ge±.roffen wurde:

DOI: 10.1007/BF01565451

Cite this paper

@article{Thrner2005ReizUR, title={Reiz und Reizbarkeit. Ihre Bedeutung f{\"{u}r die praktische Medizin}, author={Th{\"{o}rner}, journal={Naturwissenschaften}, year={2005}, volume={10}, pages={551-552} }