Psychosoziale Ätiologie und psychosomatische Betreuung bei vorzeitigen Wehen

Abstract

VO2 nur noch unwesentlich. Zwischen RT und VO2 bestand in beiden Gruppen eine negative Korrelation. Bei den gesunden Neugeborenen korrelierte am Anfang der Untersuchung eine RT von 36,2 ~ mit einem ~702 yon 6,8 ml/k.g 9 min. Um die 130. Minute fand sich eine RT von 37,0 ~ die einem VO2 von 4,6 ml/ kg . min entsprach. Bei den reanimierten Neugeborenen korrelierten 36,2 ~ mit 5,2 ml/kg 9 min am Anfang der Untersuchung und um die 130. Minute 37,0 ~ mit 4,6 ml/kg 9 min. Interpretation: Durch die Kfiltebelastung unter der Geburt ist bei den gesunden Neugeborenen zunfichst eine thermoregulatorische Steigerung des ~702 aufgetreten. Mit zunehmender Erwfirmung k!ingt dieser thermoregulatorische Stellvorgang ab. Damit nfihert sich der VO2 seinem Minimalwert um 4,6 ml/kg 9 min. Dieser Minimalstoffwechsel bleibt auch fiber die n/ichsten 4 Lebenstage bestehen. Ein hoher VO2 bei niedriger RT zeigt also eine intakte Thermoregulation an. Bei den reanimierten Neugeborenen findet sich eine klare Einschrfinkung der thermoregulatorischen Stellvorgfinge unmittelbar nach der Geburt. Hier zeigt sich bei niedriger RT eine St6rung des aeroben Stoffwechsels im braunen Fettgewebe, die zu einem niedrigen ~702 ffihrt. Schlul3folgerung: Der Minimalstoffwechsel zeigt keine Unterschiede zwischen gesunden und reanimierten Neugeborenen. Der minimale VO2 in der ersten Adaptationsphase nach der Geburt liegt jetzt fest und Abweichungen k6nnen in ihrer diagnostischen Aussagekraft beurteilt werden.

DOI: 10.1007/BF01783309

Cite this paper

@article{Wehkamp2005PsychosozialeU, title={Psychosoziale {\"Atiologie und psychosomatische Betreuung bei vorzeitigen Wehen}, author={K. -H. Wehkamp}, journal={Archives of Gynecology and Obstetrics}, year={2005}, volume={242}, pages={712-713} }