Oxydation von Anilin durch Ultraschallwellen angeregt

Abstract

Fiir die Untersuehung der Polymerisationsreaktion ohne Probenahme ist, wie wir bet ether Arbeit fiber die Polymerisation zyklischer Ester anorganischer Sguren feststellen konnten, die ebullioskopische Methode besonders geeignet. Bet diesen Substanzen bleibt der Charakter der chemischen Bindung bet der Polymerisat ion im wesentlichen unvergnder t (RingKetten-Tautomerie) . Entsprechend sind auch die Dichteunterschiede zwischen polymerer und monomerer Substanz gering. Daher lgBt sich die Dilatometer-Methode hier schlecht anwenden. Dagegen gestat te t die Ebullioskopie die Messung des 2~r, das bet diesen Substanzen in der Gr613enordnung yon 500 bis 5000 liegt. Im Prinzip verfolgen wir die Temperaturanzeige, wghrend die Polymerisation im Ebulliometer abl~uft. Wir verwenden zwei Gergte, yon denen eins das L6sungsmittel , das andere die L6sung enth{tlt. Dadurch werden wit unabhgngig yon Luftdrnekschwanknngen und Alterungserscheinnngen des L6sungsmittels . Der Wef t A T zwiscben beiden GerXten wird dureh eine Thermosgule gemessen, die ihre Spannung an einen 2 mV Kompensationsschreiber gibt. Die Messung gestaltet sich gugerst einfach. Wenn man die I~onzentration der monomeren Substanz etwa im Gebiet von 0,5 bis 5% hglt, ist weder eine genaue Einwaage des L6sungsmit tels noch der Substanz noch die Kenntnis der ebullioskopischen t~onstante des L6sungsmit tels erforderlich. Da das Molekulargewicht des Monomeren bekannt ist, entspricht das Max imum yon A T dem Polymerisationsgrad 1. Entsprechend der Beziehung

DOI: 10.1007/BF00639541

Cite this paper

@article{Wawrzyczek2004OxydationVA, title={Oxydation von Anilin durch Ultraschallwellen angeregt}, author={Wiktor Wawrzyczek}, journal={Naturwissenschaften}, year={2004}, volume={48}, pages={160-161} }