Onkologie

Abstract

gie des N. intermedius und noeh verschiedene andere mehr. In der Therapie der idiopathischen Trigeminusneuralgie sollen primar konservative Mal3nahmen, wie die Verord,;ung yon Tegretol (3mal 1 Tablette zu 200 mg taglieh) angewandt werden. Zusatzlich k/3nnen auch Vitamine, und zwar Bi2, eventuell auch B:, verordnet werden. Diese Therapie kann durch wiederholte Leitungsanasthesien des betreffenden Nerven noch untersttitzt werden. Falls die konservative Therapie nicht zum Erfolg fiihrt, kann die Leitungsunterbrechung am Foramen infraorbitale oder Foramen mandibulare in Erwagung gezogen werden. Zuvor soil durch Lokalanasthesie der Nachweis erbracht werden, dab der Patient dann schmerzfrei ist. Der Schmerz muB ftir die Dauer der Lokalan~sthesie vollst~indig verschwinden und darf auch durch Berahrung der Triggerzone nicht ausl6sbar sein. Die Leitungsunterbrechung kann durch Alkoholinjektion, und zwar etwa 0,5 ml 80oder 96;tiger Alkohol, oder durch chirurgische Durchtrennung des Nerven, die Exhairese, erfolgen. Beim N. mandibularis sollte die Alkoholinjektion nur nach vorheriger Freilegung intraneural durchgeftihrt werden, um gr613ere Nekrosen in der Umgebung zu vermeiden. Die Nervexhairese kann am Foramen mandibulare, Foramen mentale, Foramen infraorbitale und im Bereich des hinteren Mundbodens ftir den N. lingualis durchgeftihrt werden. Ist damit keine Beschwerdefreiheit zu erzielen, so kommt nur noch die zentrale Ausschaltung dutch eine chirurgische Unterbrechung der sensiblen Trigeminuswurzeln im Bereich des Ganglion Gasseri in Frage.

DOI: 10.1007/BF02601952

Cite this paper

@article{Fries2007Onkologie, title={Onkologie}, author={Rudolf Fries}, journal={Acta Chirurgica Austriaca}, year={2007}, volume={14}, pages={45-49} }