Netze in der Primär- und Rezidivtherapie des Prolapses

Abstract

Die Prävalenz des Descensus genitalis ist in der gynäkologischen Klinik hoch. Im Lauf ihres Lebens hat jede Frau ein Risiko von 30–50% für eine symptomatische Beckenbodendysfunktion. Mit zunehmendem Alter steigt es [1, 2]. Epidemiologische Studien zeigen, dass sich in den USA jährlich über 300.000 Frauen einer Operation aufgrund eines Descensus genitalis unterziehen [3]. Mit zunehmendem Alter der Patientinnen steigen die Ansprüche an die Erfolgsdauer der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie. Mit diesem Ziel werden heute neben den Standardoperationen mit Eigenmaterial Mesh-Materialien routinemäßig eingesetzt. Der folgende Text beschäftigt sich mit der Fragestellung, welchen Nutzen die Mesh-Materialien in der Primärund in der Rezidivtherapie des Descensus genitalis haben.

DOI: 10.1007/s00129-013-3196-9

Cite this paper

@article{Najjari2013NetzeID, title={Netze in der Prim{\"a}r- und Rezidivtherapie des Prolapses}, author={Dr. L. Najjari and E. Kaldenhoff and Thomas Papathemelis and Nicola{\`i} Maass}, journal={Der Gyn{\"a}kologe}, year={2013}, volume={46}, pages={415-417} }