Neoadjuvanz vs. primäre Resektion beim resektablen Pankreaskarzinom

Abstract

Hintergrund. Beim Pankreaskarzinom bietet nur die Kombination aus chirurgischer Resektion und systemischer Chemotherapie die Chance auf ein längerfristiges Überleben. Aktuell wird beim resektablen Pankreaskarzinom eine Strategie der primären Resektion und adjuvanten Chemotherapie (PR + AT) empfohlen. Kritiker dieser Strategie argumentieren, dass erstens die AT bei relativ vielen Patienten nicht verabreicht wird und es zweitens bei einem hohen Anteil der Patienten nach Resektion rasch zu einer systemischen Progression kommt. Als potenzielle Vorteile einer Strategie der neoadjuvanten Therapie (NAT) werden daher eine höhere Verabreichungsrate der Chemotherapie und eineAusselektion vonPatienten gesehen, die nicht von der Resektion profitieren. Mokdad et al. führten eine retrospektive Analyse mit Propensity Score Matching zum Vergleich dieser Strategien durch. Die Ergebnisse mehrerer randomisiert kontrollierter Studien stehen aus.

DOI: 10.1007/s00104-017-0456-6

Cite this paper

@article{Strobel2017NeoadjuvanzVP, title={Neoadjuvanz vs. prim{\"a}re Resektion beim resektablen Pankreaskarzinom}, author={Prof. Dr. O. Strobel and Markus W. B{\"{u}chler}, journal={Der Chirurg}, year={2017}, volume={88}, pages={619-619} }