Nachweis von Leberzellmembran—Antikörpern bei Patienten mit Virushepatitis

Abstract

Bei 163 Patienten mit Virushepatitis verschiedener Typen bzw. mit schweren Lebernekrosen wurden mittels der modifizierten indirekten Immunfluoreszenztechnik nach Meyer zum Büschenfelde die Leberzellmemtran-Antikörper (LMA) untersucht. 42 gesunde Erwachsene dienten als Kontrolle. Die Nachweisrate der LMA war bei akuter Hepatitis 24,24% (8 von 33 Patienten), bei chronisch-persistierender Hepatitis 25% (15 von 60 Patienten) und bei chronisch-aktiver Hepatitis 71,11% (32 von 45 Patienten). Unter 22 HBsAg-Trägern erwies sich ein Fall als LMA-positiv, dagegen keiner von 3 Patienten mit Lebernekrose infolge von Intoxikation. Bei den 42 Kontrollpersonen erhielten wir mit Ausnahme von 1 Fall negative Resultate. Die Nachweisrate der LMA war bei Patienten mit CAH bei der HBsAg-negativen Gruppe signifikant höher als bei der HBsAg-positiven Gruppe (8/8 bzw. 24/37), während bei der anderen Gruppe mit anderen Hepatitiden keine deutliche Differenz beobachtet wurde. Die immunologische Bedeutung der LMA in der Pathogenese der CAH wird diskutiert.

DOI: 10.1007/BF02858453

Cite this paper

@article{Lianjie2008NachweisVL, title={Nachweis von Leberzellmembran—Antik{\"{o}rpern bei Patienten mit Virushepatitis}, author={Hao Lianjie and Shi Shuxian and Li Fanghe and Wang Youkun}, journal={Acta Academiae Medicinae Wuhan}, year={2008}, volume={2}, pages={176-181} }