N. A. Sarudny und seine letzten Arbeiten

Abstract

Trotz des Verh~ltnisses der Singschwanstimme zu derjenigen der Giinse kann wohl keine Redo davon sein, die Schw~tne als fortgebildete G[inse aufzufassen, selbst wenn man nattirlich nicht an die st[irker spezialisierten echten G[inse odor gar die noch welter in gerade entgegengesetzter Richtung entwickelten Chlo~phaga und Cereopsis, sondern an tiefere Stufen denken wollte. Auch die unter ziemlich gleichen Lebensverh~iltnissen zweifellos geringere ,,Intelligenz" spricht nicht daffir. Anatomische Verhiiltnisse scheinen ja sogar auf viillige Selbstiindigkeit auch gegenfiber allen heutigen Enten zu deuten. Welch eine Masse yon ausgestorbenen Vorfahren erforderto wieder einmal dieser eine kleine Vogelstamml Ich schliefse mit dem Wunsche, dafs die vorstehenden Darlegungen reeht viele andere Beobachter in gfinstiger Lage, namentlich aber am Brutplatze der betreffenden Arten veranlassea mSchten, sio nachzuprfifon und eventuell weiterzuftihren. In Zukunft hoffe ich auch die fibrigen Abteilungen des grohen Anatidenstammes an dieser odor andrer Stelle in iihnlicher Weise behandeln zu kSnnen.

DOI: 10.1007/BF02004933

Cite this paper

@article{Steinbacher2005NAS, title={N. A. Sarudny und seine letzten Arbeiten}, author={Friedrich Steinbacher}, journal={Journal f{\"{u}r Ornithologie}, year={2005}, volume={74}, pages={490-496} }