Mykosen im Nasennebenhöhlenbereich

Abstract

P. Bumm (Kiel), Schlu6wort: Zu Herrn Messingschlager: Mir ist Ihr Modell bisher nicht bekannt geworden. In der Kfirze der Zeit konnte ich es auch jetzt nicht richtig beurteilen. Es schien mir ein relativ langes Rohrstfick aufzuweisen. Davon bin ich wieder abgegangen, weil es den Patienten Beschwerden bereitet und unn6tig ist. Eine gerechte Beurteilung ist mir im Augenblick jedoch nicht m6glich. Zu Herrn Jahnke: Es gibt Operateure, die das Kieferh~Shlenfenster in den mittleren Nasengang legen und andere, die lieber den unteren Nasengang fensterrt. Auf diesen alten Streitpunkt kann ich jetzt nicht eingehen. Wit bevorzugen die Fensterung des unteren Nasenganges, lehnen aber auch die Fensterung des mittleren Nasenganges nicht ab. Ich habe den beschriebenen Platzhalter auch einmal in ein Fenster zum mittleren Nasengang eingesetzt. Vorher hatte ich einen typischen Chonalpolypen abgetragen und zum Entfernen des Polypenstiels ein grol3es Fenster in den mittleren Nasengang gelegt. Aus dem mittleren Nasengang ffillt der Knopf jedoch leichter heraus (Aspirationsgefahr), weil die untere Muschel nicht sch/itzend davorliegt. Prinzipiell ist der Platzhalter beim Fenster des mittleren Nasenganges ebenso anwendbar. Einsetzen und Entfernen ist sogar leichter. Zu Herrn Steiner: Auch ich bin ein grofAer Freund der Nachbehandlung nach Nasennebenh6hlenchirurgie. Dies ist und mug bei dem beschriebenen Verfahren m6glich sein. Unter endoskopischer Kontrolle bessere Instrumente werden z. Z. gefertigt wird ein gebogenes R6hrchen in das zentrale Lumen des Knopfes eingeftihrt. Der Knopf sitzt so fest, daf3 fiber das R6hrchen eine Spillund Absaugbehandlung der Kieferh6hle jederzeit m6glich ist.

DOI: 10.1007/BF00467640

Cite this paper

@article{Mnzel2004MykosenIN, title={Mykosen im Nasennebenh{\"{o}hlenbereich}, author={Manfred M{\"{u}nzel}, journal={Archives of oto-rhino-laryngology}, year={2004}, volume={227}, pages={646-649} }