Leitlinie zum Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter

  • M . Gappa, D . Kiosz, W . Leupold, D . Pfeiffer - Kascha, H. Sitter, T . Spindler
  • Published 2007 in Monatsschrift Kinderheilkunde

Abstract

Das Asthma bronchiale wird pathophysiologisch definiert als eine Krankheit mit einer erhöhten Empfindlichkeit der Atemwege gegenüber verschiedenartigen Reizen (Hyperreagibilität), die auf einer chronischen Entzündung der Bronchialschleimhaut, insbesondere im Bereich der kleinen Atemwege, beruht. Es findet sich eine komplexe Interaktion von endogenen (genetisch bedingten) Faktoren und exogenen Reizen physikalischer, chemischer, pharmakologischer und/oder immunologischer Art (Auslösermechanismen bzw. Inducer) mit der Folge von Hyper-/Dyskrinie, Bronchospasmus, Schleimhautödem und u. U. Remodelling. Darüber hinaus besteht eine enge Verknüpfung zwischen Asthma bronchiale und atopischer Disposition. Das Asthma bronchiale ist klinisch gekennzeichnet durch eine überwiegend anfallsweise auftretende, in seltenen Fällen auch konstante, v. a. exspiratorische, Behinderung der Atmung, die entweder spontan oder infolge der Behandlung variabel ist. Das Krankheitsbild stellt im Schulalter eine klinisch klar definierte, lungenfunktionsanalytisch meist gut charakterisierbare Entität dar. Im Säuglingsund Kleinkindesalter wird dagegen die Diagnose durch mangelnde Untersuchungsmöglichkeiten und unzureichende klinisch-experimentelle Daten erschwert. Information

DOI: 10.1007/s00112-007-1581-y

Cite this paper

@article{Gappa2007LeitlinieZA, title={Leitlinie zum Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter}, author={M . Gappa and D . Kiosz and W . Leupold and D . Pfeiffer - Kascha and H. Sitter and T . Spindler}, journal={Monatsschrift Kinderheilkunde}, year={2007}, volume={155}, pages={957-967} }