KBV baut auf Versorgungsziele

Abstract

— Ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient kann für den Erfolg einer Behandlung entscheidend sein. Dass die Deutschen ihren Ärzten im Allgemeinen vertrauen, zeigen die Ergebnisse des Patientenbarometers 1/2015, des deutschlandweit größten Online-Portals für Arztempfehlungen Jameda. Jedoch schwanken die Ergebnisse zwischen den einzelnen Facharztgruppen deutlich. Durchschnittlich bewerten die Patienten das Vertrauensverhältnis zu ihren Ärzten mit der guten Note 1,93 auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6. Das größte Vertrauen genießen die Zahnärzte (Note 1,46). Den hervorragenden zweiten Platz belegen dann schon die Urologen mit der sehr guten Note 1,78, gefolgt von den Allgemeinund Hausärzten (1,92). Die rote Laterne teilen sich die Augenärzte (2,52) und die Dermatologen (2,55). Den deutlichsten Vertrauenszuwachs konnten die Orthopäden für sich verbuchen. Ihre Durchschnittsnote besserte sich seit dem Jahr 2013 (2,43) um 0,19 auf nunmehr 2,24 im ersten Halbjahr 2015. Den bayerischen Ärzten vertrauen die Patienten am meisten. Mit der guten Note 1,8 konnten die Ärzte in Bayern ihre Spitzenposition verteidigen. Wie schon im Vorjahr landen die Ärzte aus Nordrhein-Westfalen erneut auf Platz 2 mit einer Note von 1,87, dicht gefolgt von ihren Kollegen aus dem Saarland (1,88). Damit landen diese Bundesländer deutlich über dem Durchschnitt von 1,99. Das Schlusslicht bilden die Brandenburger Ärzte (Durchschnittsnote 2,17). Damit kann Bremen zum ersten Mal seit 2012 vom letzten auf den vorletzten Platz vorrücken, auch wenn der Abstand gering ist; die Bremer Ärzte erreichen in der Kategorie Vertrauensverhältnis eine 2,15. Dr. Brigitta Schneider Invasiv gegen Nierensteine ACS-Regel sagt Erfolg der Nephrolitholapaxie voraus

DOI: 10.1007/s00092-015-0701-6

Cite this paper

@article{Fricke2015KBVBA, title={KBV baut auf Versorgungsziele}, author={Anno Fricke}, journal={HNO Nachrichten}, year={2015}, volume={45}, pages={6-6} }