Hormonelle Folgetherapien nach Goserelin (Zoladex®) beim metastasierten Mammakarzinom prämenopausaler Patientinnen

Abstract

schen Prognoseparametern wie dem Steroidrezeptor-Status, Alter, Menopausenstatus und Tumorgr6Be. Die noch nicht abgeschlossene statistische Auswertung deutet auf einen Zusammenhang des erbB-2-Onkogenproduktes mit der rezidivfreien Zeit und mit dem Gesamtiiberleben hin. Diese Untersuchung zeigt, dab das erbB-2-Onkogenprodukt retrospektiv in Paraffinpr~paraten immunhistochemisch bestimmt werden kann. Dadurch werden Untersuchungen an Mammakarzinom-Prgparaten von Operationen m6glich, die vor vielen Jahren durchgeftihrt wurden. Die Vergleichbarkeit der Resultate h/ingt allerdings von einer einheitlichen Paraffineinbettung ab, die nach unserer Erfahrung in verschiedenen Zentren unterschiedlich ist. Das immunhistochemisch bestimmte erbB-2-Onkogenprodukt korreliert signifikant mit der Anzahl der befallenen axill~iren Lymphknoten bei nodal-positiven Patientinnen mit Mammakarzinom. Ob die Expression des c-erbB-2-Onkogens mit dem Krankheitsverlauf korreliert, kann erst nach Abschlui3 der statistischen Analyse festgestellt werden. Die Expression des c-erbB-2-Onkogens stellt einen Prognosefaktor beim Mammakarzinom dar. Weitere Untersuchungen sollen jedoch kl~iren, ob seine Oberexpression bei nodal-negativen Patientinnen auf eine Verschlechterung der Prognose hindeutet. Die in der vorliegenden Arbeit angewandte Methode kann ohne nennenswerten Aufwand in die Routine eines Histologielaboratoriums integriert werden.

DOI: 10.1007/BF02372863

Cite this paper

@article{Minckwitz2006HormonelleFN, title={Hormonelle Folgetherapien nach Goserelin (Zoladex®) beim metastasierten Mammakarzinom pr{\"a}menopausaler Patientinnen}, author={Gunter von Minckwitz and Manfred Kaufmann and D. M{\"{o}hrle and Hansjoerg Schmid and Gunther Bastert}, journal={Archives of Gynecology and Obstetrics}, year={2006}, volume={250}, pages={258-264} }