Experimentalphonetische Untersuchungen über die Stimme ohne Kehlkopf

Abstract

Trotz der zahlreichen Arbeiten, welche die Stimme ohne Kehlkopf zum Gegenstande haben, liegen eingehende experimentalphonetische Untersuchungen fiber diesen Gegenstand doch nur in beschr~inktem Umfange vor. Wit finden solche vor allem in den grundlegenden Arbeiten yon H u g o S t e r n (I92o und 1923), in einer Verfffentlichung von S c r i p t u r e (19i6) und einer soeben erschienenen Arbeit yon B u r g e r und K a i s e r (1925). Von ~tlteren Arbeiten Iinden wir graphische Registrierungen bei G u t z m a n n (I9o8) und G o t t s t e i n (I9Io). Eine fast vollst~ndige Zusammenstellung der gesamten Literatur yon 1828 bis 1923 enth/iIt die Arbeit yon A. Sch~tr, die als bibliographisches Referat in der Bibliothek des phonetischen Laboratoriums der Universit/it Hamburg als Manuskript enthalten ist und mir yon Herrn Prof. Ca lz ia in liebenswfirdiger Weise zur Verfiigung gestellt wurde. Zahlreiche Fragen sowohl hins~chtlich des Mechanismus der Pseudostimme, als auch ihrer akustischen Struktur harren noch der Lfsung. Es sei deshalb gestattet, im Folgenden das Ergebnis einiger experimentalphonetischer Untersuchungen mitzuteilen, die an drei im phonetischen Laboratorium der hiesigen Hals-Nasen-Ohren-Klinik beobachteten F~tllen gewonnen sind und zu den einschliigigen Fragen einen kleinen Beitrag liefern sollen.

DOI: 10.1007/BF01582643

Cite this paper

@article{Schilling2005ExperimentalphonetischeU, title={Experimentalphonetische Untersuchungen {\"{u}ber die Stimme ohne Kehlkopf}, author={Roland Schilling and Hertha Binder}, journal={Archiv f{\"{u}r Ohren-, Nasen- und Kehlkopfheilkunde}, year={2005}, volume={115}, pages={235-270} }