Einige Beobachtungen über intermittirende Netzhautreizung

Abstract

Am Schlusse seiner 7. Mittheilung 1) aber intermittirende ~Netzhautreizung gelangte F. S c h e n c k auf vielen Um wegen zu dem Satze, ,,dass eine ganz mit abwechselnd schwarzen und weissen Sectoren erffillte Kreise]scheibe geringere Umdrehungsgeschwindigkeit nSthig hat, um gleichmassig auszusehen, als eine nur zur H~]fte mit gleichm~ssigem~ dem Sectorengemisch gleichhellem Grau erfilllte Scheibe". Diese interessante Erscheinung wurde dann spater yon Schenck in seiner 8. Mittheilung ~) genauer beschrieben. In dieser Mittheilung ist eine Scheibe abgebildet, die in der That als beste Demonstration des aufgestellten Satzes dienen kann. Der innere Ring der Schenck~schen Scheibe (Fig. 1.) besteht aus vier abwechselnd schwarzen und weissen Sectoren yon je 90 o; der ~ussere Ring enth~lt zun~ehst 90 o Schwarz, daran anschliessend zu beiden Seiten je 52~5~ Weiss und zwischen den letzteren elf Sectoren abwechselnd schwarz und weiss yon je 15 o. Der ~ussere Ring ist somit aus dem inneren dadurch gebildet, dass man 180~ des letzteren dureh gleiehhelles Grau ersetzt. Um gleichhelles Grau leieht und sicher herstellen zu kSnnen, bedient sich S c h e n c k eines sinnreichen und sehr zweckm~ssigen u nhmlich des Ausf~llens der nSthigen Sectorenbreite durch kleine schwarze und weisse Seetoren yon entsprechender Breite; die kleinen Sectoren vermischen sich schon bei der geringsten Drehungsgeschwindigkeit der Scheibe zu einem gleichmassigen Grau. Dreht man die Scheibe Fio'. 1, so bemerkt man leicht~ dass der inhere Ring schon gleichmassig aussieht, w~hrend der aussere Ring noch deutlich flimmert. Diese Thatsache, yon deren Richtigkeit man sich mit

DOI: 10.1007/BF01662084

8 Figures and Tables

Cite this paper

@article{Samojloff2005EinigeB, title={Einige Beobachtungen {\"{u}ber intermittirende Netzhautreizung}, author={Dr. A. J. Samojloff}, journal={Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2005}, volume={85}, pages={90-105} }