Eine Wesentliche Verbesserung der Durchleuchtungstechnik der Lungenspitzen

Abstract

unwesentlich und daher erw/ihnenswert ist noch, daB auf die Zuckereinl/iufe der Dickdarm meist mit einer verst/irkten Sekretion reagiert. Ganz gesetzm/il3ig scheint diese Verdiinnungssekretion bei Traubenzuckerklysmen zu sein (in Versuch I und I I : auf 19 ~ bzw. 200 ccm Einlaufsflfissigkeit 236 bzw. 23o ccm Stuhlflflssigkeit). Dieselben Verh/iltnisse zeigt zwar auch der N/ihrzuckerversuch Nr. I I I (auf 2oo ccm Injektions-, 266 ccm Stuhlfliissigkeit). Im 2. N/thrzuckerfall (Versuch IV) jedoch blieb diese Wirkung sus ; hier wurden auf eine Injekt ion von 200 cern N/ihrzuckerl6sung in toto nur 133 ccm Stuhlflfissigkeit wieder entleert. Als Hauptergebnis dieser 4 Versuche ist aber wohl anzusehen, daB von den :Traubenzz~ckerl6sungen in beiden Versuchen 20%, von den Niihrzuckerl6sungen 61 bzw. 66% der instillierten Menge aufgenommen Wurden. M6g!ich, daB bel den Dœ diese Werte noch etwas zu hoch gegriffen sind, da vielleicht ein gewisser Teil durch bakte 9 Zersetzung sowohl der Resorption als auch der quant i ta t iven Bestimmung im Stuhl œ ist. GroB kann sicherlich dieser Fehler nicht sein, sonst h/itte der Geruch der Stfihte eine gewisse S/iuerung verraten miissen, auch w/ire sonst wohl das Ergebnis beider Versuche nicht so gleichm/iBig ausgefallen. Bel den N/ihrzuckerversuchen spielt die genannte Fehlerquelle bes t immt nur eine geringe Rolle, da ja hier, worauf schon v. NOORDeN hinweist , die 9 Resorption des ans Dextr in langsam entstehenden Zuckers eine stgrkere G/irung sehr unwahrscheinlich macht. Ira Gegenteil, den Verh/iltnissen ix der Praxis gegenfiber sind diese Werte wohl noch zu gœ bemessen. Denn die Untersuchung in der Stoffwelchselschwebe bietet ungfinstigere Bedingungen, als sonst die Praxis ; werden doch erfahrungsgem~B die Einl/iuIe bei Seitenoder auch 13auchlage der tTM vie1 leichter gehalten. Wenn in den vorigen N/ihrzuckervœ den Kindern von eingef/ihrten 36 g rednzierender Substanz 22 g zugute kommen, so gd ten diese Zahlen nicht ohne weiteres frit S/iuglinge mit erh6hter Peristaltik. S~hon die infolge G/irung de 9 Resorption entgehende Zuckermenge ist hier, selbst wenn ein Dextr in enthaltendes tTM verwandt wird, ein wenig h6her einzusch/itzen. Auch sonst hat eine quant i ta t ive Best immung der aufgenommenen Kohlenhydrate bel einem solchen Kinde nur bedingten Wert, da ja hier, worauf schon oben hingewiesen wurde, die mehr oder weniger starke Intensit/it des Durchfalls eine groBe Rolle frit das . t tMten" der Klistiere spielt. Um uns aber wenigsrens ungef/ihr fiber die einem derartigen Kinde durch die N/ihrzuckerklistiere zugeffihrte Energiemenge zu unterrichten, haben wir in emem solehen FMI eine quant i ta t ive Untersuchung vorgenommen :

DOI: 10.1007/BF01711446

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@article{Frik2005EineWV, title={Eine Wesentliche Verbesserung der Durchleuchtungstechnik der Lungenspitzen}, author={Dr. Karl Frik}, journal={Klinische Wochenschrift}, year={2005}, volume={1}, pages={1938-1939} }