Diese Medikamente verbessern die KHK-Prognose

  • Koronare Herzkrankheit
  • Published 2016 in CME

Abstract

Thrombozytenhemmer: Als Basismedikation bei allen KHK-Patienten wird Acetylsalicylsäure (ASS) in niedriger Dosierung empfohlen. Studien zur Sekundärprävention nach Myokardinfarkt und bei instabiler wie auch stabiler Angina pectoris belegen eine Reduktion der Rate kardiovaskulärer Ereignisse. Clopidogrel reduzierte bei Patienten mit atherothrombotischer Gefäßerkrankung (darunter auch stabile KHK) kardiovaskuläre Komplikationen etwas stärker als ASS. Nach akutem Koronarsyndrom ohne ST-Streckenhebung (NSTEMI) wurde durch eine bis zu einjährige Therapie mit Clopidogrel zusätzlich zur Standardtherapie (inklusive ASS) die Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse signifikant gesenkt. Die europäischen NSTEMI-Leitlinien empfehlen eine zwölfmonatige Nachbehandlung mit Clopidogrel. Zwei Studien belegen, dass eine ASS/Clopidogrel-Therapie beim ST-Hebungs-Myokardinfarkt (STEMI) ischämische Ereignisse verhindert und die Sterberate senkt. Mit Prasugrel (Efient®) ist seit 2009 ein neuer Thrombozytenhemmer verfügbar. Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom führte Prasugrel in einer großen Studie zu einer stärkeren Senkung speziell von Myokardinfarkten als Clopidogrel.

DOI: 10.1007/BF03357333

Cite this paper

@article{Herzkrankheit2016DieseMV, title={Diese Medikamente verbessern die KHK-Prognose}, author={Koronare Herzkrankheit}, journal={CME}, year={2016}, volume={7}, pages={24-24} }