Die Uebertragung von Variola auf Kälber behufs Erzeugung von Vaccine

Abstract

Auf der ~-aturforscherversammlung zu Wien im Herbst 1894 fand gleichzeitig eine Versammlung der Vorsthnde yon Lymphgewinnungsanstalten in Deutschland, Oesterreich-Ungarn und der Sehweiz ~ behufs Besprechung der Impffrage start. Bei der Er5rterung der Frage fiber den zeitigen Stand der Erforsehung des Vaccine-Erregers und seiner kfinstlichen Zfichtung stellte sich mit Bezug auf die Variola-Vaccine heraus, dass die Uebertragung yon Variola auf K~lber behufs Erzeugung yon Vaccine seit den neueren giinstigen Erfolgen, die F i sche r in Karlsruhe 3 und Hacc ius in Genf erzielt hatten, anderen Versuchern nicht geglfickt seien. Hacc ius selbst, der anwesend war, konnte ebenfalls nut fiber einen ihm neuerdings missglfickten Versuch berichten, den er ausse r ha lb der Anstalt angestellt hatte, um dem bekannten Einwande yon der MSglichkeit unbeabsichtigter Mitfiber~ragung yon Vaccinestoff zu begegnen. huch zwei andere anwesende Vorsteher yon Impfanstalten, ~ e i d h a r t Darmstadt und Chalybaeus-Dresden, hatten nut fiber h[isserfolge, der erstere in zwei, der letztere in ffinf Versuchen zu berichten. Es wurde deshalb tier Wunsch laut, die Versuche bei gegebener Gelegenheit immer

DOI: 10.1007/BF02217256

Cite this paper

@article{Freyer2005DieUV, title={Die Uebertragung von Variola auf K{\"a}lber behufs Erzeugung von Vaccine}, author={Sanit{\"a}tsrath Dr. M. Freyer}, journal={Zeitschrift f{\"{u}r Hygiene und Infektionskrankheiten}, year={2005}, volume={21}, pages={277-281} }