Die Nerven des Uterus und der Vagina des Hundes

Abstract

Die Untersuchung der Organinnervation bildet eine der schwierigsten Fragen der deskriptiven Anatomic. Wahrend die Erforschung der Innervation des Herzens, des Magens, der Harnblase, der Lungen und anderer Organe zur Zeit schon groBe Fortschritte zu verzeichnen hat, und viele hierher gehorende Fragen fast vollstandig geklart sind, steht das Problem der Innervation des Uterus immer noch offen, obwohl seine Losung fiir den Praktiker wie fiir den Theoretiker von wichtiger Bedeutung ist. Bei der Durchsicht der Arbeiten iiber die Nerven des Uterus sehen wir, daB die Mehrzahl der Autoren den Schwerpunkt ihrer Untersuchungen auf das Studium der zuleitenden Nervenbahnen und hauptsachlich auf die Bestatigung oder Verneinung der Existenz des Friinkenhiiuserschen Ganglions verlegen. Die Nervenstamme werden nurbis zur Oberflache des Uterus verfolgt, wahrend die eigenen Nerven der Gebarmutter an histologischen Praparaten studiert werden. "Ober die intraneurale Anordnung der Nervenstamme in der Gebarmutter selbst liegen in der Literatur keine Angaben vor. Prof. W. P. W orobiew hat diese Frage in der Reihe der Arbeiten, die von ihm und seiner Schule ausgefiihrt werden, an die Tagesordnung gestellt und mich mit dem Studium der Innervation des Uterus beim Hunde beauftragt, als Teilfrage umfassender Untersuchungen iiber die Evolution der Nerven des Uterus bei den Tieren und dem Menschen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung bilden den Gegenstand der vorliegenden Mitteilung.

DOI: 10.1007/BF02117929

Cite this paper

@article{Medowar2005DieND, title={Die Nerven des Uterus und der Vagina des Hundes}, author={Dr. med. J. L. Medowar}, journal={Zeitschrift f{\"{u}r Anatomie und Entwicklungsgeschichte}, year={2005}, volume={86}, pages={776-799} }