Die Muskelwirkung der erregenden Gifte

Abstract

Erregung sehen wit einm~l im knfangsstadium der Narkose durch die indifferenten Narkotika, ferner unter dem EinfluB der erregenden Gifte~ dor Krampfgifte. In einer frUheren Arbeit ham ich~) gezeig L dab am Beginn der indifferenten Narkose eine Leistungssteigerung des quergestreiften Muskels sich zeig L da~ also ein Parallelismus Msteht zwischen der leistungssteig'ernden Wirkung am Zentralnervensystem und am Muskel. Dabei wurde diese Leistungssteigerung des Muskels als der Beginn einer ErholungsstSrang aufgefaBt. Es war nun die Frage~ ob auch die Kmmpfgifte mit ihrer erregenden oder erregbarkeitssieigernden Wirkung auf die nerviJsen Zentrea eine solche leistungssteigernde Wirkung am quergestreiften Skelettmuskel entfalten. Zunlichst ein Weft zur Berechtigung dieser Parallele; sodann tiber die MSglichkeit einer soleh leistung'ssteigernden Wirkung am Muskel. Frtiher: als man bei der Muskelti~tigkeit yon einem Stadium der steigenden Erreguug, n~tmlieh dem Anstieg der Zuckungskurve~ sprach, und Erregung and Kontraktion gleiehsetzte, hiitte man einen solchen Vergleieh ohne weiteres fUr zulassig g'ehalten, tIeute aber, we wit die Verktirzung als cinch sekuudi~ren ProzeB betraehten, der unter

DOI: 10.1007/BF01864048

Cite this paper

@article{Frey2005DieMD, title={Die Muskelwirkung der erregenden Gifte}, author={Prof. Dr. med. Ernst Frey}, journal={Archiv f{\"{u}r experimentelle Pathologie und Pharmakologie}, year={2005}, volume={98}, pages={21-54} }