Die Genetik derBeta vulgaris-Rüben

Abstract

Es liegt in der Natur eines Fremdbefruchters begriindet, dab er zu genetischen Untersuchungen weniger Anreiz als ein Selbstbefruehter bietet, und ffir die Beta-Rfiben trifft das in besonderem Mage zu; denn viele Eigenarten der Rfiben erschweren genetische Analysen erheblich, so etwa die Kleinheit und Unseheinbarkeit der Bltiten, ihre wechselnde Empfindlichkeit gegen Beutelung, die Schwierigkeit einer einwandfreien r~umlichen Isolierung und damit der Gewinnung erbreinen Materials, die h~iufig groBe UmweltabhSngigkeit von Merkmalen und Eigenschaften, der lange Generationszyklus yon zweiJahren, auch die geringe und lediglich bei den Futterrtiben etwas gesteigerte Mannigfaltigkeit. Blfitenbiologisch ist die Rfibe zwar nur vorwiegend Fremdbefruchter, so dal3 man auch v611ig selbstfertile Pflanzen aus-

DOI: 10.1007/BF00709391

Cite this paper

@article{Bandlow2004DieGD, title={Die Genetik derBeta vulgaris-R{\"{u}ben}, author={Gerhard Bandlow}, journal={Der Z{\"{u}chter}, year={2004}, volume={25}, pages={104-122} }