Die Beeinflussung des experimentellen Exophthalmus durch synthetisches Oxytocin

Abstract

Goldfische entwickeln nach einmaliger Applikation von 100 mE/g Fisch eines Thyreotropin-Präparates einen meßbaren Exophthalmus. Wird den Fischen vor der exophthalmogenen Thyreotropin-Dosis ein synthetisches Oxytocinpräparat injiziert, erfolgt eine Hemmung der Exophthalmusausbildung. Es ist anzunehmen, daß ein im Serum von endokrinen Ophthalmopathien und in Hypophysenvorderlappen enthaltener Exophthalmus produzierender Faktor (EPF) die Ödembildung im retrobulbären Gewebe fördert; synthetisches Oxytocin scheint die Ödembereitschaft der Gewebe und damit die EPF-Wirkung zu beeinflussen.

DOI: 10.1007/BF01484134

Cite this paper

@article{Horster2005DieBD, title={Die Beeinflussung des experimentellen Exophthalmus durch synthetisches Oxytocin}, author={Franz Adolf Horster}, journal={Klinische Wochenschrift}, year={2005}, volume={42}, pages={503-505} }