Diagnostik der Plazentainsuffizienz durch HPL-Untersuchungen

Abstract

wohl um dystrophe Kinder handelte, die Placentamorphologie abet keine Besonderheiten aufwies. Vielmehr handelte es sich hier um multiple inhere und ~iul3ere Mil~bildungen. Die pathologischen Cardiotokogramme, die in diesen beiden F~illen fiber Wochen bei normalen Hormonwerten nachzuweisen waren, sind auf Mil3bildungen des Herzens zurfickzuffihren. Bei einem Vergleich aller heute zur Verffigung stehenden diagnostischen Hilfsmittel, einschlie/~lich der Ultraschalldiagnostik, scheint das placentare Laktogen der empfindlichere Parameter zu sein, so dab bei Vorhandensein pr~eklamptischer Symptome in regelm~il~igen 1-2wSchigen Abst~nden das placentare Laktogen im Serum der Mutter bestimmt werden sollte. Bei pathologischen HPL-Werten oder Werten ira unteren Normbereich, sollte die Diagnostik auf alle heute zur Verffigung stehenden Methoden ausgedehnt werden. Bei einer Diskrepanz der Ustriolund HPL-Werte kann nur die klinische Beurteilung und mSglicherweise der Verlauf des Cardiotokogrammes weiterhelfen. Die Indikation zur vorzeitigen Schnittentbindung mul~ das klinische Gesamtbild unter Einbeziehung s~mtlicher Parameter erbringen.

DOI: 10.1007/BF00669165

Cite this paper

@article{Mertens2004DiagnostikDP, title={Diagnostik der Plazentainsuffizienz durch HPL-Untersuchungen}, author={Herren H. Mertens and Henning Puder}, journal={Archiv f{\"{u}r Gyn{\"a}kologie}, year={2004}, volume={219}, pages={428-430} }