Diagnose und Therapie der Oxyuriasis bei geschlossenen Gruppen von Kindern

  • Dr. Hans Beckers
  • Published 2005 in Zeitschrift für Hygiene und Infektionskrankheiten

Abstract

HEUBI~ER (1922) und KRETSCHMER (1920) be oba c h t e t e n schon nach dem W e l tkr ieg 1914---18 ebenfal ls eine s t a rke Zunahme der 0 x y u r i a s i s . Fiir die heutige erneute Zunahme der Helminthiasis, insbcsondere der Oxyuriasis, lassen sich verschiedene Ursachen anfiihren. Das enorme Anwachsen der Wohndichte (BRii~ri~G 1943), herbeigefiihrt durch KriegszerstSrung und Aufnahme yon Fliiehtlingen, die Knappheit an Seife, Kohle, W~sche und Bekleidung, die Vernachliissigung der allgemeinen Hygiene, die mangelnde Sorgfalt bei der Hcrstellung und dem Transport yon Nahrungsmitteln (WIGA)rD 1943) sind sicherlich wesentliche Ursachen ftir die starke Verbreitung derWurminfektionen. Wiehtig sell ferner der Einflufl der ErnM~rung sein: Kohlenhydratund schlaekenreiche Kost, wie sie heute fast ausschliel~lich zur Verfiigung steht, sehafft angeblich eine gewisse Disposition ffir den Wurmbefall (HEuBNER 1922; R~TSCHEL 1935, E~HA~DT 1947).

DOI: 10.1007/BF02149397

Cite this paper

@article{Beckers2005DiagnoseUT, title={Diagnose und Therapie der Oxyuriasis bei geschlossenen Gruppen von Kindern}, author={Dr. Hans Beckers}, journal={Zeitschrift f{\"{u}r Hygiene und Infektionskrankheiten}, year={2005}, volume={130}, pages={361-383} }