Corpus ID: 125502679

Der theoretische Ansatz der Praktischen Argumentationstheorie

@inproceedings{Lumer1995DerTA,
  title={Der theoretische Ansatz der Praktischen Argumentationstheorie},
  author={Christoph Lumer},
  year={1995}
}
Bei einem systematischen Aufbau einer philosophischen Theorie sollte zunächst klargestellt werden, um welchen Theorietyp es sich handelt. Es sollte also klargestellt werden, 1. welche genauen Erkenntnisziele verfolgt werden, d. h. welche Arten von wahren Urteilen oder Thesen man in der Theorie aufstellen möchte und 2. welche Methoden angewendet werden, um zu solchen Thesen zu gelangen. Gerade auch in der Philosophie, die ja selbst z. T. normative Vorschläge für das Vorgehen anderer… Expand

References

SHOWING 1-8 OF 8 REFERENCES
Alle diese Argumentationstypen können nicht in deduktive Argumentationen überführt werden
    Argumentationen sind nur dann prinzipiell adäquat, wenn es irgendwann einmal jemanden gibt, der die Akzeptabilität der Argumente wohl, die Akzeptabilität der These aber noch nicht erkannt hat
      DA2: Wahrheitsgarantie: Bei vollständigen, gültigen deduktiven Argumentationen müssen die Argumente wahr sein, und sie müssen die These logisch implizieren
        Genaue Bedingungen in: Lumer, Praktische Argumentationstheorie, op. cit
          Nichtdeduktive Argumentationstypen -ein Ausblick
            Prinzipielle Adäquatheit: Schließlich muß es irgendwann einmal jemanden geben, der zwar die Argumente als akzeptabel erkannt hat
              Und es gibt zu ihr eine ideale gültige Argumentation, die bis auf eventuell weggelassene Argumente mit ihr identisch ist
              • Es gibt noch eine Liberalisierungsregel, die z. B. das Weglassen gewisser Prämissen erlaubt, nach der also auch gewisse nicht ideale, unvollständige Argumentationen gültig sind: Gültigkeitsbedingungen für (u. U. nicht ideale) deduktive Argumentationen: DA4: Liberalisierung: Eine gültige deduktive Ar
              leicht zu durchschauen ist; gegebenenfalls muß dafür die Argumentation zerlegt werden in mehrere Teilargumentationen mit Zwischenthesen