Der Mechanismus der automatischen rhythmischen Impulsbildung der Herzmuskelfaser

Abstract

Das automatisch tätige Herzmuskelgewebe ist dadurch ausgezeichnet, daß das Membranpotential seiner Fasern sich während der Diastole langsam verringert. Es erreicht dabei am Schrittmacher die Schwelle und löst das nächste Aktionspotential aus (I%IJLA~~ 1931, GOLDENB~I~G u. t~OT~B]~~GE~ 1935, A~VA~ITAKI 1938, BOZL~~ 1943). Dieser Befund wurde durch intracelluliire Messungen zuerst von WEID~AN~ (1951) bestätigt; er diskutierte (WEID~A~~ 1955), ohne zu einer Entscheidung zu kommen, als Ursache für dieses Schrittmacherpotential folgende 3 Möglichkeiten: 1. eine Abnahme der Kalinmleitfähigkeit, 2. eine Zunahme der Natrinm]eitf£higkeit, und 3. eine Abnahme der Tätigkeit einer Natriumpumpe im Laufe der Diastole. Bei der Untersuchung der Wirkung des Acetylcholin (ACh) auf das Schrittmacherpotential (T~AvTw~I~ u. RUDEL 1958b) ergaben sich einige Argumente für die erste vonWEID~A~~ vorgeschlagene Hypothese. Es soll nun hier versucht werden, als Ursache des Schrittmacherpotentials eine Abnahme der Ka]iumleitfähigkeit der Membran nachzuweisen. Über einen Teil der Ergebnisse wurde bereits kurz berichtet (T~AuTWnI~ 1958).

DOI: 10.1007/BF00362959

Cite this paper

@article{Dudel2004DerMD, title={Der Mechanismus der automatischen rhythmischen Impulsbildung der Herzmuskelfaser}, author={Josef Dudel and W. Trautwein}, journal={Pfl{\"{u}ger's Archiv f{\"{u}r die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere}, year={2004}, volume={267}, pages={553-565} }