Der Magnesiumgehalt des Blutserms bei experimenteller Rachitis und D-Hypervitaminose

Abstract

Es wird festgestellt, daß bei der floriden Rachitis der Ratte sowie bei der Thalliumrachitis und der D-Hypervitaminose der Magnesiumgehalt des Blutserums bis zu 50% erniedrigt ist. An Hand der in der Literatur vorliegenden Stoffwechselunterscuchungen und Knochenanalysen wird diese Erscheinung dahin gedeutet, daß der rachitische und der D-hypervitaminotische Organismus Magnesium in erhöhtem Maße retiniert und in die Knochen einlagert. Der erniedrigte Magnesiumspiegel kommt durch erhöhte Ablagerung in den Knochen und nicht durch erhöhte ausfuhr zustande. Durch diese Feststellung erfährt die Lehre, daß Magnesium und Calcium sich gegenseitig verdrängen können, eine neue Stütze.

DOI: 10.1007/BF02248236

Cite this paper

@article{Bomskov2005DerMD, title={Der Magnesiumgehalt des Blutserms bei experimenteller Rachitis und D-Hypervitaminose}, author={Christian Bomskov and Ernst Kr{\"{u}ger}, journal={Zeitschrift f{\"{u}r Kinderheilkunde}, year={2005}, volume={52}, pages={47-54} }