Der Bauplan des synkarpen Gynözeums

@article{Leinfellner2005DerBD,
  title={Der Bauplan des synkarpen Gyn{\"o}zeums},
  author={Walter Leinfellner},
  journal={{\"O}sterreichische botanische Zeitschrift},
  year={2005},
  volume={97},
  pages={403-436}
}
  • W. Leinfellner
  • Published 1 June 1950
  • Biology
  • Österreichische botanische Zeitschrift
Fiir alle Au~oren, die in den Karpellen Blattorgane sehen, is~ es eine unbestrittene Grundannahme, dab das verwachsenbl~ttrige, synkarpe t G}m6zeum dureh kongentiale Verwaehsung der Karpelle ents~anden ist. Es ist daher zu erwarten, dab sich die Baueigentfim]iehkeiten des Einzelkarpe]ls mit einer gewissen Ab~nderung auch an den Bestandteflen des synkarpen GynSzeums wiederfinden lassen, so dab man ein befriedigendes Verstandnis und eine genaue ttomol0gisierung seiner Teile wohl nur fiber das… 
Zur Morphologie des Gynoeceums der Gesneriaceen
  • A. Weber
  • Biology
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
Die Aufgabe der vorliegenden Untersuchnngen besteht darin, einen ~berblick fiber den Bau des Gynoeceums bei den Gesneriaceen zu gewinnen. Fiir die Wahl dieser Famflie waxen sowohl morphologische wie
Die Querzonenverhältnisse der Karpelle vonHelleborus foetidus und ihre Bedeutung für die Beurteilung der epeltaten Karpelle
  • H. Baum
  • Biology
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
TLDR
Fragt es sich, ob die epeltaten Karpelle ~drklich typisch bifazial gebaut sind, wie es den Anschein hat, oder ob sie doeh gush" einen peltaten Grundbauplan besitzen.
Zur Morphologie des Gynözeums vonBerberis
An Hand abnorm dimerer Gynözeen vonBerberis vulgaris wird die Frage nach einer möglichen Pseudomonomerie desBerberis-Pistills neuerlich aufgeworfen. Der hier mögliche Vergleich zwischen sicheren
Zum Blütenbau vonLilium tigrinum var.flore pleno
Die untersuchten Blüten vonLilium tigrinum var.flore pleno besaßen in überwiegendem Maße 15 Perigonblätter, die in fünf alternierenden Dreierwirteln angeordnet waren; daneben wurden auch Blüten mit
Staubblattverwachsungen beiYucca filamentosa
In sonst normalen Blüten eines Exemplars vonYucca filamentosa sind sehr häufig zwei, seltener auch drei Staubblätter miteinander verwachsen. Die kongenitale Verwachsung beschränkt sich bei den
Wie sind die Winteraceen-Karpelle tatsächlich gebaut? I. Die Karpelle vonDrimys, SektionTasmannia
Eine Untersuchung der Karpelle vonDrimys piperata, membranea, insipida, lanceolata und vickeriana, die alle der SektionTasmannia angehören, hat ergeben, daß ihre Spreiten keineswegs in ihrer ganzen
Normale und inverse Unifazialität an den Laubblättern vonCodiaeum variegatum
  • H. Baum
  • Biology, Physics
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
TLDR
Dieser konsequente Wechsel zwischen den normalen und den inversen unifazialen Strukturen macht die außerordentliche Folgerichtigkeit offensichtlich, die im Bau derCodiaeum-Blätter zum Ausdruck kommt.
Bemerkungen zur Morphologie des Gynözeums der Amentiferen in Hinblick auf Phyllo- und Stachyosporie
Die kritische Bewertung der blütenmorphologischen Literatur über die Amentiferen ergibt, daß die Eigentümlichkeiten des Gynözeums dieses Verwandtschaftskreises sich widerspruchslos aus den
Pseudodimere Gynözeen beiLobelia cardinalis
TLDR
Das Schwinden des Septums und das sich daraus ergebende Zusammenfließen der Medianplazenten im Bereiche zweier manifest peltater Karpelle spricht für die Richtigkeit der Ableitung der Gynözeen mit einer freien Zentralplazenta.
Entwicklungsgeschichtliche Untersuchungen an Cucurbitaceen-Blüten
Exomorphologisch entwicklungsgeschichtliche und leitbiindelanatomische Studien an Bliiten yon Cucurbitaceen finden sich bei PAYER (1857), K~ATZE~ (1918), PV~I (1954) und CKAKRAV~TY (1958). Das
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References

SHOWING 1-10 OF 19 REFERENCES
Zur Frage des schrittweisen Überganges vom apokarpen zum coenokarpen Gynözeum
  • H. Baum
  • Biology
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
TLDR
Eine solehe Ableitung tats~tchlich nieht existiert, 1 aber in Hinblick auf die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse vom GynSzeumbau von Interesse w~re (vgl. T~OLL l, JUttNKE and WI~KL~, BAV~ 1 and 3).
Die Verbreitung der postgenitalen Verwachsung im Gynözeum und ihre Bedeutung für die typologische Betrachtung des coenokarpen Gynözeums
  • H. Baum
  • Biology
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
TLDR
Die postgenitale Verwachsung besorgt die SchlieBung der yon den Karpetlr/indern begrenzten Ventralspalte, die den Innenraum jedes einzeln stehenden epeltaten, latent peltaten oder unvollst~ndig pelt~ten Karpells mit der AuBenwelt verbinden.
Der einheitliche Bauplan der Angiospermengynözeen und die Homologie ihrer fertilen Abschnitte
  • H. Baum
  • Philosophy
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
Die Auffassung vom Gynözeum als einem verschieden festen, durch kongenitale oder postgenitale Verwachsung entstandenen Verband von verschieden stark peltaten Karpellen mit offenen oder geschlossenen
Über die postgenitale Verwachsung in Karpellen
  • H. Baum
  • Biology
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
Es wurden postgenitale Verwachsungen an oberständigen, apokarpen, latent peltaten und epeltaten Karpellen aus den Familien der Magnoliaceae, Calycanthaceae, Ranunculaceae, Crassulaceae, Rosaceae,
Vergleichend-morphologische Untersuchungen am Gynoeceum der Resedaceen
TLDR
ZusammenfassungVergleichende Untersuchungen über den Bau, die Entwicklungsgeschichte and den Leitbündelverlauf des Gynoeceums derResedaceen ergaben: die Fruchtknotenformen derResedsaceen lassen sich voneinander ableiten.
Otogenetische Beobachtungen an einkarpelligen Griffeln und Griffelenden
  • H. Baum
  • Philosophy
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
Der Aufbau jedes einkarpelligen Griffels oder Griffelendes ist durch das Verhalten der Karpellspitze (nämlich Wachstumshemmung und Auswachsen), der Karpellränder (nämlich Klaffen, Aneinanderliegen,
Die Stellung der Samenanlagen am Karpell beiAsclepias syriaca, Cynanchum vincetoxicum undErythraea centaurium
  • H. Baum
  • Biology
    Österreichische botanische Zeitschrift
  • 2005
Die Plazenten vonAsclepias syriaca, Cynanchum vincetoxicum undErythraea centaurium sind nicht eingeschlagene Karpellränder, sondern Auswüchse der submarginalen Karpelloberseite. Die auf diesen
Carpellary and Placental Structure in the Solanaceae
TLDR
The floral anatomy of fourteen genera and twenty-one species of the Solanaceae was examined and the following evolutionary tendencies were noted: actinomorphy to zygomorphy; reduction of fertile stamens from five to two; and reduction in the number of adaxial bundles from two per carpel to one for two carpels.
Zur Gynäceummorphologie und Systematik der Verbenaceen und Labiaten nebst Bemerkungen über ihre Samenentwicklung
Zur Gynaceummorphologie und Systematik der Verbenaceen und Labiaten nebst Bemerkungen uber ihre Samenentwicklung
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