Darmkrebsscreening

Abstract

Das kolorektale Karzinom ist die zweithäufigste tumorbedingte Todesursache bei Männern und Frauen in der Bundesrepublik Deutschland und in anderen westlichen Industrienationen [1]. Es ist zwischenzeitlich hinlänglich bekannt, dass durch die Vorsorgekoloskopie sowohl die Rate an Neuerkrankungen als auch an Todesfällen bedingt durch Darmkrebs durch die frühzeitige Detektion von Polypen oder Karzinomen in frühen Erkrankungsstadien gesenkt werden kann [3]. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Lebenszeitrisiko, am Darmkrebs zu erkranken, für Männer und Frauen gleich groß [1]. Es ist jedoch unklar, ob die Prävalenz von Vorläuferläsionen des kolorektalen Karzinoms einer gewissen Geschlechtsprädominanz unterliegt. Die Beantwortung dieser Frage war das Ziel eines großen nationalen Vorsorgeprogramms in Polen, welches im Oktober 2000 initiiert wurde [4].

DOI: 10.1007/s11377-006-0062-5

Cite this paper

@article{Schmitz2006Darmkrebsscreening, title={Darmkrebsscreening}, author={PD Dr. F. Schmitz and Peter Felderbauer and R. Brian Schlottmann}, journal={Der Gastroenterologe}, year={2006}, volume={2}, pages={50-52} }