Crossing-over in heterozygoten inversionen

Abstract

Durch Untersuchungen von STIZRTEVANT (i 926) an Drosophila ist festgestellt worden, dass Crossing-over-Verschliesser Inversionen von Chromosomenteilen darstellen, so dass die Gene im invertierten Abschnitt in umgekehrter Reihenfolge liegen. Auf Grund dieser Feststellung wurde yon STURTEVANT eine Erkl~rung der Crossing-over-St6rung in heterozygoten Inversionen vorgeschlagen. Nach seiner Meinung verhindert die Umordnung der Gene eine vollst~indige Konjugation der Chromosomen, und zwar in der Weise, dass bei Konjugation der Abschnitte mit normaler Reihenfolge der Gene, die invertierten Abschnitte nicht konjugieren und, umgekehrt, bei Konjugation der invertierten Abschnitte die Konjugation der normalen Abschnitte ausbleibt. Das Vorkommen yon doppeltem Crossing-over im invertierten Gebiet beweist, nach seiner Meinung; die Konjugation der Chromosomen in diesem Abschnitt, die durch ein Umdrehen des Chromosoms um t80 ~ (wie auf Abb. 1 gezeigt ist) erm6glicht wDd. Bei solcher Lage fiihren die m6glichen F~tlle einfachen Crossing-overs zur Entstehung yon Chromosomen ungew6hnlichen Typs, und zwar: eines Chromosoms mit zwei Anheftungsstellen der Spindelfaser und eines Chromosoms ohne jede An-

DOI: 10.1007/BF01507438

Cite this paper

@article{Sidorow2005CrossingoverIH, title={Crossing-over in heterozygoten inversionen}, author={B. N. Sidorow and Nicolaus N. Sokolow and I. Eu. Trofimow}, journal={Genetica}, year={2005}, volume={18}, pages={291-312} }